Der Podcast über die Geschichte der 2.000 Jahre alten Stadt Köln
00:00:00: Dieses Mal geht es um eine Nacht in der Geschichte Kölns, die so seltsam war dass selbst ein kampferprobter Graf Reisausnahm.
00:00:08: Dazu verräterische Pfarrer, brandstiftende Arbeiter im Könner Hafenviertel und bewaffnete Weberknichte – alles hier in einem!
00:00:17: Graf Dietrich von Kleve konnte nicht schlafen dieser Nacht des zwölften Septembers, twelvehundertfünfundsechzig.
00:00:24: Gemeinsam mit dem Herr des Könner Erzbischofs belagerte er seit rund einer Woche das rebellische Köln und seine dort hausenden, arroganten Stadtbewohner die sich wieder einmal gegen ihren gottgegebenen Stadthernen Erzbischof Engemberg II.
00:00:37: von Falkenburg im Streipe fanden.
00:00:40: Auch im dreizehn Jahrhundert wusste man schon wenn man nachts nicht schlafen kann bringt es nichts sich sinnlos im Bett wach zu welzen.
00:00:48: so stand der Graf von Kleve auf und trat aus dem Zelt ins Freie.
00:00:52: ein kleiner Spaziergang würde hoffentlich seinen Kopf frei machen.
00:00:55: Sorgen hatte Dietrich genug.
00:00:57: Würde der Plan des Erzbischofs aufgehen, dass seine Agenten in der Stadt die Stadttore heimlich für ihn öffnen könnten?
00:01:03: Oder würde die Belagerung noch länger
00:01:06: gehen?".
00:01:06: Immerhin kam der Herbst mit großen Schritten auf sie zu.
00:01:10: Der Graf von Kleve spazierte durch das schlafende Herlager, das in sicherer Distanz vor der Könner-Stadtmauer lag.
00:01:17: Eigentlich war es ziemlich doof was Dietrich gerade tat – er verließ das schlafen Heerlager und ging im Schutze nachts in Richtung Könner Stadtmauer.
00:01:25: Wie gesagt, ziemlich dumm Idee.
00:01:27: Denn sollte einer der Körner ihn von der Mauer aus erblicken?
00:01:30: Ui!
00:01:31: Nicht auszudenken was für eine Gefahr ihm drohte.
00:01:34: Doch es war eine dunkle finstere Nacht und Suchscheinwerfer gab es noch lange nicht.
00:01:40: Auf einem großen Stein neben meiner Wiese setzte sich der Graf vom Klebe für einen Moment hin und blickte auf die größte mittelalterliche Stadt Mäuropassina.
00:01:48: Zeit Und da gescheit etwas Merkwürdiges Ein Licht näherte sich ihm was entlang der Stadtmau entlang ging.
00:01:56: Doch moment, nicht nur ein Licht, mehrere kleine Lichter!
00:02:00: Dann wurden es Dutzende Lichter und dann gar Tausende.
00:02:04: Graf Dietrich rieb sich müde die Augen – ihm wurde schwindelig.
00:02:09: Und doch sah er es nun ganz genau.
00:02:12: Elftausend junge Frauen in altertümlichen Kleidern, die seinerzeit des dreizehn Jahrhunderts ganz und gar fremd waren liefen singend jede mit einer Kerze in der Hand, die Stadtmauer entlang.
00:02:24: Und dabei segneten sie mit Handbewegungen jeden Meter der Körner-Stadtmauer.
00:02:29: den Grafen, der sich dabei beobachtete, ignorierten sie völlig.
00:02:34: Der Graf von Kleversprangen auf und rannte um sein Leben zurück ins Feldlager.
00:02:39: Vermochte er gern, seinen Herr gegen sündige Menschen ins Felde zu führen – gegen die heilige Oseler und ihre Gefährtinnen traute sich auch ein Mann vom hohem Rang wie er nicht!
00:02:49: Am nächsten Morgen packte er seine sieben Sachen und zog mit seinem Herr von Köln ab.
00:02:53: Der verbündete Kölner Erzbischof, der blieb sprachlos zurück.
00:02:59: Dieses Ereignis soll sich wirklich im September des Jahres twelvehundertfünfundsechzig laut des Kölners Stadtschreibers Gottfried Hagen so zugetragen haben?
00:03:07: ob man darin glaubt ist natürlich euch überlassen.
00:03:11: aber wie kam es dazu dass Kölnen wieder mal belagert wurde?
00:03:15: Und das vom eigenen Stadtherrn erfahrt ihr in dieser Folge.
00:03:28: Es ist Ende November, und Ingelberg von Falkenburg, der eigentlich mächtige Erzbischof und Stadtherr vom Köln, der große Reichsföß der Königin Aachenkrönte war gefangen.
00:03:42: In einer Stube in einem Haus genannt zum Ross in der Reingasse wurde er rund um die Uhr bewacht.
00:03:48: Das war ein weiterer Wendepunkt im nicht endenwollenden Streit zwischen Stadt- und.
00:03:53: Und doch sollte sich in dieser Folge zeigen, was ich oft vernachlässige Auserzählerischen gründen.
00:03:58: So einfach war die Konstellation – Burger vs Erzbischof nicht immer!
00:04:04: Trotz einer misslichen Lage geraten würde Engelbert sein nun bereits seit drei Jahren dauernd einen Kampf gegen die Kölner Geschlechter den Patrizian-Köllens auf ein neues Level bringen.
00:04:14: Verräterische Pfarrer, Brandstiftenarbeit am Hafenviertel und bewaffnete Weberknächte würden ihm helfen auf seinem Weg der unum schränkte Herrscher bei Köln zu werden.
00:04:25: Ob ihm das gelingen wird?
00:04:48: Klar erinnert euch an sein Vorgänger Konrad von Hochstaden, der hat sogar mal neun Monate in Gefangenschaft verbracht.
00:04:55: Aber durch die Hand eines fast ranggleichen Aaligen was ihm Engerbär der Zweite vom Falkenbock geschehen war.
00:05:01: das war ein Novum.
00:05:02: Er war von seinen eigenen Untertaren gefangen genommen worden.
00:05:06: Er, der eigentlich selbst einen großen Umsturzplan zu seinen Gunzen hatte in Gang setzen wollen, war nun selbst Opfer eines Komplots geworden.
00:05:15: Siebenunddreißig Männer aus der Kölner Bürgerschaft hatten ihn Ende November zwölfhundertsechzig in seinem Palast am Dom im Köln überrumpelt, den Gefangen genommen und durch die halbe Stadt gezerrt.
00:05:25: In Jene Kammer in der Reingasse.
00:05:28: Der Ort seiner Gefangennahme – die Reingasse gibt uns ein wichtiges Indiz wer genau hinter der Tat stecken konnte.
00:05:35: Die Gasse befindet sich damals wie heute in direkter südlicher Nachbarschaft zum Heulmarkt.
00:05:39: Und wer wohnte da?
00:05:42: Also kommt wir hatten das Thema doch schon.
00:05:45: Die Familie der Oberstolzen wohnte dort, jene mächtige Patriz der Familie deren Haus bis heute dort anzutreffen ist.
00:05:51: In der Straße wohnten auch Verbündete der Ober Stolzen – die Familie Jude sowie die Hade Fusts.
00:05:58: Neben der gegenseitigen Unterstützung hatten diese Familien noch etwas anderes gemeinsam.
00:06:02: Sie waren alle samt mit Familienmitgliedern im aufstrimmenden Könner Stadtrat vertreten, der sich anschickte, neben Riecherzeche und Schöffenkollegium das oberste bürgerliche politische Organe stattzuwehren.
00:06:14: die bisher tonangebende Familie der Weisen von der Müllengasse, weiterhin ihre Macht darauf aufbauend im Schöffen-Kollegium ihrer Familiengeher zu haben.
00:06:23: Die waren wohl nicht direkt beteiligt an diesem Koplot!
00:06:29: So edel sich diese Bürgerkölns auch fanden – für den eiligen Engerberg von Falkenburg waren sie natürlich Teil des Pöbels.
00:06:36: Seine Gefangennahme durch sie fand er mal gar nicht lustig….
00:06:40: Noch in der Haft exkommunizierte er seine siebenunddreißig Entführer und nahm die gesamte Stadt zusätzlich mit in die Verantwortung.
00:06:48: Das interdikt wird über die Stadt verhängt.
00:06:51: Keine Gottesdienstrechtlichen Handlungen sind mehr in Köln erlaubt.
00:06:54: Worüber heutzutage nicht wenige wurde rührschulternd zucken würden, war das damals für die Leute was ganz Schreckliches.
00:07:02: Neugeborene wurden nicht getauft waren somit nicht Teil der Gemeinde und sollten sie umgetaubt sterben, würden Sie die vom Geburt an vorhandene Erbssünde von Adam und Eva vollumfänglich in sich tragen.
00:07:13: Gleiches galt für Bestattung.
00:07:15: Die nahmen die Kirche vor und nicht wie heutzutage eine staatliche Institution.
00:07:19: Du willst deinen liebsten Nächsten beerdigen damit er im Himmel auffahren kann oder vorher noch die letzte Ölung geben?
00:07:26: Auch nicht erlaubt!
00:07:27: Schade um die unstapliche Seele, die jetzt in den Höllerschmott deswegen.
00:07:30: Für die Menschen jederzeit und weit darüber hinaus ist das Interdikt eine schwere Kirchenstrafe.
00:07:37: Und ein gern genutztes Machtmittel geistlicher Würdenträger in politischen, weltlichen
00:07:42: Streitereien.".
00:07:43: Natürlich sah die Realität anders aus – manche Priester haben trotz des Interdikts weitergewirkt — aus Nächstenliebe oder auch aus Ungehausamkeit!
00:07:52: Das erfahren wir später noch an anderer Stelle….
00:07:56: Aber wie sollte es nun weitergehen?
00:07:58: Man war festgefahren mal wieder... Der Erzbischof war gefangen, aber was brachte es wenn man keine Ergebnisse erzielt?
00:08:05: Schlimmer noch ein Interdikt auf der Stadt lag.
00:08:08: Und ja ich habe schon langsam Angst es wieder zu sagen Man einigt sich wieder auf einen neuen Sühnevertrag um sich zu vertragen.
00:08:17: Ich habe ehrlich gesagt inzwischen aufgehört zu zehn.
00:08:20: der wievielte Versuche seit der letzten Podcastfolge ist Nach zwanzig Tagen Haft.
00:08:25: Engelbert kann da noch gerade so knapp Weihnachten feiern.
00:08:29: wird am sechzehnten Dezember zwölf hundertdreiundsechzig vom Körner Stadtschreiber Gottfried Hagen eine neue Süneschrift verfasst.
00:08:36: Welche Kreise diese Streitereien weit über die Stadt hinaus hatten, zeigt sich bei den Beteiligten dieser Streitbeilegungen – also dieser versuchten Streit-Beilegung denn bisher hatten sie vorherigen nie gehalten.
00:08:48: Engelbert hatte sie stets aufgekündigt.
00:08:51: Der Graf von Geldern und der Graf jülich sowie die Bischöfe von Lütthich und Münster traten hierbei als Zeugen auf.
00:08:59: Eben verzinniert.
00:08:59: Pflicht genommen wurden alle dem Kölner Erzbistum unterstehenden Bistümer, also Münster, Osnabrück, Minden, Lütthich, Cambrai und Utrecht.
00:09:06: Alle Stadtoberen und Vaseilen im Erdstift Köln sowie der geistlichen Führungsschicht der Kölners Kirche samt gesamten Kölnedonkapitel.
00:09:15: Sie alle sollten dafür Sorge tragen dass die Vereinbarungen eingehalten wurden zwischen beiden Seiten.
00:09:21: Und insbesondere den Kölener Erzbeschroff sollte sie nicht wieder brechen!
00:09:25: Das Weiteren habe der Erzbischof alle vorherigen Vereinbarungen in den Südenverträgen davor einzuhalten und zu achten, dass Interdikt gegenüber der Stadt sowie die Strafgänge Priestein Köln di.
00:09:36: Dennoch aufgrund des Interdiks tätig gewesen waren sollte er auffäben.
00:09:41: Seine Entführer sollten alle strafreider vormkommen.
00:09:45: Er müsse seinen Entführern sogar ein Schädegozahl!
00:09:49: Und von nun an dürften Kölner Bürger überall im weitreichenden Territorium Zusätzlich soll frei sich bewegen und der Kölner statther müsste sich beim Papst beurkunden lassen, dass er sich mit seiner Stadt vertragen hat.
00:10:04: Das war natürlich auf diese Weise betrachtet völlig demütigend für Engelberg von Falkenburg – und da Ehre-und Ansehen in jener Zeit alles ist wurde Engelbert etwas gewährt was ihn in Rangunstatus bewahren sollte!
00:10:17: Er bekam mal wieder eine Geldsumme ausgezahlt dieses Mal viertausend Mark an Silber.
00:10:23: Und was soll ich?
00:10:24: Sagen liebe Leute, ich werde auch langsam müde davon.
00:10:28: Engelbert hielt sich natürlich nicht wieder dran.
00:10:32: Im Gegenteil kaum freigelassen.
00:10:33: nach Unterzeichnung der Südne ging er wieder voll auf kriegerischen Konfrontationskurs mit Köln.
00:10:39: Ich kürze das jetzt mal ab um unsere allen Zielen heilen.
00:10:44: In Kölnen fühlte sich Engelberg zweite aus logischen Gründen nicht sicher.
00:10:48: im südlich von Kölner gelegenen Bonn ließ er sich vorerst nieder und tat etwas, was er durch mehrere Rechtssprüche vorher nicht mehr befugt war.
00:10:56: Er loot seine siebenunddreißig Entführer aus dem November des Jahres zu von dreiundsechzig vor Gericht im Bonn – dort sollte ihn der Prozess gemacht werden!
00:11:05: Das verletzte aber das bereits mehrmals zur Königen und sogar Päpsten- und Kölner Erzbischöfen selbst verbriefte Rechtes ius de non evocando Deutet, kein Kölner durfte laut diesem Recht aufgrund von Straftaten die einen Köln begangen haben soll vor ein auswertiges Nicht-Kölner Gericht gezerrt werden.
00:11:26: Das brachengebärt diese Regelung und oh Wunder keiner der Angeklagnerschienen Bonzo angesetzten Gerichtsverhandlungen!
00:11:34: Die Folge wie könnt ihr euch denken ex Kommunikation natürlich wird ganz Kölnen wieder in Geiselhaft genommen.
00:11:41: das heißt Ein neues interdikt schwebt über der Stadt ist wieder aktiv, keine goddessdienstlichen Handlungen sind mehr erlaubt.
00:11:50: Wie gerne würde ich wissen warum Engelbert so verbissen war immer sofort zuzuschlagen?
00:11:56: Sein Vorgänger Konrad von Hochstaden hatte mit viel List aber auch Geduld die richtigen Situationen abgewartet um gegen das aufströmende Bürgertum zuzuschlagen und wie wir wissen erfolgreich.
00:12:07: Engelbärt schien aber wie wild darauf erpicht zu sein jeden Moment seines Episkopats für Stresssorgen zu wollen, ohne dabei wirklich strategisch klug vorgehen zu wollen.
00:12:19: Zu können?
00:12:20: Wofür sieht ihr das?
00:12:22: Der Papst gab ihm hierbei im Jahr verabschiedet auch erst mal Rückendeckung.
00:12:27: Engelbert habe sich laut dem Kirchen überhaupt gar nicht an die syne Bestimmung zu halten.
00:12:31: da er zu dem Zeitpunkt in Gefangenschaft gewesen sei, sein ihm diese Bestimmungen ja zum Nachteil der Könnerkirche mit Gewalt aufgezwungen worden und damit ungültig.
00:12:41: Wobei der Papst da ja meiner Meinung nach sogar das Recht hatte, ehrlich gesagt.
00:12:46: Als Gefangener waren Engelbert's Verhandlungsposten eh nicht wirklich die besten gewesen um ehrlich zu sein.
00:12:54: aber wie soll dat nur wie Gajon?
00:12:57: Wir hatten mal in der Zeit in der ein oder zweite Erzbischof von Köln war also fast genau zwei Jahre vorher mal den Begriff der Fede erläutert.
00:13:05: eine Fede war lange ein vom All verbrieftes Recht zum privaten Krieg führen.
00:13:11: Führte sich ein Grab von einem anderen benachteiligt, ging man nicht vor ein Gericht oder rief den Kaiser an – nein, man überzog sich gegenseitig nach der Erlegung für ein paar Formulität mit einem Privatkrieg und verwüstete die Länder rein des Gegners um ihn so zur Aufgabe zu
00:13:25: zwingen.".
00:13:26: Das wäre so als würde der Könner statt Bezug Müllheim seiner Mitarbeiter in die Innenstadt schicken, um dort die Einkaufsstraße hochstrasse zu verwüsten um damit den Oberbürgermeister zuzubewegen, doch endlich schneller die Müllhammer Brücke zu sanieren.
00:13:39: Die seit Jahren eine Dauerbaustelle ist und dem Weg für die Menschen im Müllheim auf die andere Reihenseite enorm erschwert – so als Panalesbeispiel in unsere heutige Zeit gedacht!
00:13:49: Und das wäre komplett legal.
00:13:50: der Bundeskanzler könnte nichts dagegen tun.
00:13:53: oder irgendein Gericht?
00:13:55: Genau in so einem Status verharten nun der König Erzbischof und die Stadt Köln.
00:14:00: Engelbett der Zweite walte immer irgendwie um Kölner rum, meist im Bonn – foreshadowing here by the way und suchte nach den nächsten Gelegenheiten zum Zuschlagen.
00:14:11: Der Status einer Fede zwischen beiden Seiten spricht auch dafür dass Köln weitere mächtige auswertige Herrscher in der Region zu Bürgern des Stadt Kölne erklärte was das System bezwecken sollte habt ihr ja in der vorherigen chronologischen Podcast Folge bereits erfahren.
00:14:26: So wurde am einundreißigsten August zwölfhundvierundsechzig Edelherr Friedrich von Reiferscheidt zu Bettburg und am achtentzehnsten Oktober des gleichen Jahres Gerhard von Isenburg, zu Ahrenfelds.
00:14:38: hier war es zu Bürgern der Stadt Köln ernannt.
00:14:41: Doch an einem langen Krieg waren wohl nicht alle Herrscher im Rhein interessiert.
00:14:45: Der Graf von Jülich und Vertreter der Könnerkirche bringen wieder beide Streitparteien zusammen und ich erspare euch Details.
00:14:52: wie wisst ihr ne?
00:14:53: Am achten März zwölfehund sechzig schloss man mal wieder Frieden.
00:14:57: Die Vertragsvereinbarung bei der Sühne waren genauso identisch wie vorher, nur in einer Sache kam er dem Erzbischof dieses Mann gegen seine Entführer vom November zu.
00:15:06: von dreiundsechzig mussten in eine äußerst demütigen Art und Weise sperrlich bekleidet und barfuß vor die Stadt kommen.
00:15:14: Ja warum?
00:15:15: Vor die Stadt Engelbert traute sich aus guten Gründen nicht mehr wirklich nach Köln hinein.
00:15:22: Auf dem sogenannten Judenbüche, heute im südlichen Kölner Stadt Heraderberg gelegen, mussten sie sich flehend zu Boden werfen und dem Stadthern um Verzeihung bitten.
00:15:32: Sie mussten aussagen dass sie spontan um das Dummheit ihn damals entführt hätten, dass sie es sofort bereut hätten.
00:15:39: und sollte der Erzbischof jemals wieder nach Köln kommen müssten sie ihm am südlischen Stadttor, dem Severinstor erwarten und in genau der gleichen sperrlichen Bekleidungen ohne Gürtel Kopfbedeckung um Barfuß ihn als Leibgarde, als Diener also in die Stadt bis zu seinem Palast begleiten.
00:15:56: Und ihr wisst, Ehre ist dem Mittelalter alles!
00:15:59: Dass diese siebendreißig Männer vor allem ihren Mitmenschen so gediehm mötigt wurden in der Öffentlichkeit – das war eine schwere Strafe für Sie.
00:16:07: Das für niedereinflussreichen Männer den Erzbischof nicht vergessen.
00:16:13: Dem Erzbeschub war es aber wohl egal.
00:16:15: Ihm war wichtiger sich als umfassenden Stadtern zu... inszenieren.
00:16:28: Wer waren diese sieben Drei-Sich-Männer eigentlich genau?
00:16:31: Wir hatten sie aufgrund des Ortes, den Sie für Engerbett als Gefängnis ausgewählt hatten in den Reihen der patriezischen Familien um die oberstolzenden Hadefuss und Judis verortet – jenen patriezeichen Familien, die sich dem vergleichsweise noch Jungen Kölner Stadtrat bedienten, um sich an die Spitze der Stadt zu mausern.
00:16:50: In Konkurrenz zur Familie der Weisen aus der Müllengasse, die schon lange ihre Macht weiterhin im Alten dem Erzbischof verpflichtenden Scheffen-Kollegium fundiert sah.
00:17:01: Aber wie genau die einzelnen Männer hießen, bleibt uns leider für die Nachwelt unbekannt.
00:17:07: Neben ihren Strafen sich ging nur der Erzbeschuf aus unterwirfligste Verhalten zu müssen, da hielten sie eine weitere Strafe.
00:17:14: Sie mussten aufgeteilt in Gruppen an verschiedenen Orten zu Fuß reisen und dort als Pilger um Vergebung ihrer Sünden bitten.
00:17:22: Erst wenn diese siebendreißig Männer dies getan hatten würde der Erzbischof ihn vergeben, ihre Exkommunikation aufheben und vor allem das interdikt über die gesamte Stadt.
00:17:32: Bis zur Rückkehr der sieben-dreißig Männer würden weiter in alle goddessdienstlichen Handlungen wie Taufen, Beerdigung, Hochzeiten, Verbeichten usw.
00:17:41: verboten bleiben.
00:17:43: Wie gesagt, lass uns das hier bitte abkürzen denn kaum war auch diese Urkunde erstellt worden, weil das Packament ist nicht mehr wert auf dem es geschrieben wurde.
00:17:52: Denn wirklich Ich weiß es ist so ermüdend, nur wenige Wochen danach.
00:17:57: Zum Haare raufen bricht Engelbetter Zweite auch diesen Vertragsabschluss – er geht jetzt noch aggressiver vor!
00:18:04: Deine mächtigen Hebel, den auch einst Konrad von Hochstaaten seinen Amtsvorgänger benutzt hatte….
00:18:10: ich spreche ja hier immer gerne von der Kölner Bürgerschaft die gegen den Könner Erzbischof kämpft.
00:18:16: Wahr ist aber stets dass ich hier von der reichsten bürgerlichen Edite des Stadts spreche und selbst die tritt nicht homogen auf.
00:18:23: Das wissen wir spätestens seit dem Konrad von Hochstaaten, der Erzbischof einige Jahre zuvor geschickt.
00:18:29: Die Bruderschaften in Köln sprich die Handwerkszünfte auf seiner Seite gezogen hatte.
00:18:34: Diese hatten es auch zu einigem Wohlstand gebraucht.
00:18:37: diese Handwerk-Zünfte waren quasi gehobene Mittelschicht der Stadt.
00:18:41: Sie waren aber nicht den höheren Kreisen erschöpfen angelangt noch waren sie Mitglied der Richtherzeche oder waren im Stadtratt vertreten.
00:18:51: An Reichtum kam sie vielleicht nicht an Reichthümer der Geschlechte heran, also der Könner Patrizia wegen Oberstolzten.
00:18:58: Dafür aber in Masse ihrer Mitglieder.
00:19:01: Zünfte waren damals mehr als nur Berufsgenossenschaften.
00:19:04: Sie waren geschworene Bruderschaften und feierte gemeinsam religiöne Feste.
00:19:08: Man stand sich gegenseitig bei auch im wahrsten Sinne des Wortes.
00:19:14: Zwar hatte sich Engelbett von Falkenburg am Anfang seiner Herrschaft über Köln es sich mit den Bruderschaften zuerst verschärzt – nun wagte er einen erneuten Vorstoß.
00:19:25: Ein großer Wirtschaftsfaktor in Köln war nämlich die Textilherstellung, da war Kölni Mittelalter ein großer wirtschaftlicher Player.
00:19:32: Folglich waren viele Menschen in dieser Bronze aktiv – so als Ferber-, Gerber-, Weber-, Kammersteller oder Schneider.
00:19:40: Sie brachten der Stadt viel Geld ein an der politischen Macht hatten sie aber kaum Anteil wie gesagt.
00:19:46: Das sorgte in deren Kreisen für Unzufriedenheit Und das nutzte der aus der Stadt gejagte Erzbischof nun schamlos aus.
00:19:55: Engelbitter zweite konnte natürlich nicht selbst öffentlich intrigieren, das wäre zu auffällig und nach all den Ereignissen stand er sicherlich unter starker Beobachtung von allen Menschen in seinem Umfeld.
00:20:06: So fiel die Wahl auf einen hohen Beamten des Kölner Erzbeschos – Auf Anselm von Justingen!
00:20:13: Seine geheime Mission?
00:20:14: Unruhe im Köln Stift.
00:20:17: Im Mai zwölfhundvonsechzig, also nur wenige Woche nachdem man doch eigentlich geschworen hatte, Frieden zu wahren, reiste der Agent von Enger bei dem zweiten vom benachbarten Brühl aus nach Köln.
00:20:29: Und oh Wunder!
00:20:31: Ich hatt es ja schon beschrieben – die Weber ließen sich wahrlich für einen Aufstand gegen die Geschlechter gewinnen.
00:20:36: Doch wie sollte so ein Umsturz aussehen?
00:20:39: Es wird auch auffallen wenn plötzlich Hunderte bewaffnete in Kölnen aufmarschieren würden.
00:20:44: Doch der Anselm da, der Erzbischöfige Agent, hatte einen hinterhältigen Plan.
00:20:49: Der leider in einem Blutbad und sollte... Wir alle lieben den Mai!
00:21:02: Das ist gerade noch Mai, wo ich diese Folge aufnehme Und ich mag den Mai besonders weich.
00:21:06: der Geburtstag habe in diesem Monat.
00:21:08: Die meisten lieben dem Mai aber auch aufgrund der vielen Feiertage.
00:21:12: Des Weiteren geht der Frühling in diesem Mord langsam in den Sommer über, man kann endlich wieder viel Zeit in der frischen Luft verbringen und die Tage sind länger hell.
00:21:20: Und der Mai lädt natürlich auch zum Tanzen ein!
00:21:23: Ein Tanzfest sollte also stattfinden – eine ideale Gelegenheit.
00:21:28: Menschen kommen in Massen zusammen ohne dass es erstmal negativ auffällt.
00:21:34: Das denkt sich auch die Handwerkszümpfe.
00:21:36: So laden die Weber alle anderen Zünfte zu einem gemeinsamen Tanz ein.
00:21:41: Während in den meisten Einladungen zu so etwas heutetage, so aussteht wie welcher Dresscode herrscht hatte dieser Tanz am eindreißten Mai, einen ganz besonderen Dresdcode nämlich man sollte bewaffnet kommen.
00:21:55: Natürlich waren die Geschlechter nicht dumm.
00:21:57: sie bekam natürlich mit was auf der Einderungskarte stand also metaphorisch gesprochen und sie versucht mit aller Macht dieses Tanzfest zu verbieten.
00:22:06: doch die Weber meinten legt dich Eingeladen haben wir jetzt schon alle und wenn unsere Knechte entscheidend bewaffnet zu kommen, wer sind wir?
00:22:13: Diese Jungschbunde diese Boschen daran zu hindern.
00:22:17: In der Weiß-Bütnengasse im griechen Marktviertel kommt es daher dann zur Targödie.
00:22:23: Die Straße in der es dazu kam gibt es heute Tag leider nicht mehr.
00:22:26: Im zweiten Weltkrieg wurde die kleine Straße in Schutton Asche gebompt.
00:22:30: nach dem Krieg wurde sich die Straße nicht mehr wieder aufgebaut und dies gezielt ausgenutzt hier die Schneise für eine neue Reinbrücke durch die Altstadt zu bauen, die Severnsbrücke.
00:22:40: Aber hier am einund dreißigsten Mai twelvehundertfünfundsechzig kämpften Kölner gegen Kölnau.
00:22:47: Hier im heutigen Griechenmarktviertel schlachteten sich die Zunftbrüder der Weber- und anderer Zünfte mit den Geschlechtern und deren Knechten und Anhängern gegenseitig ab.
00:22:58: Genaue Zahlen fehlen natürlich... Ja, wie in welcher Zahl er einen Teil nahm.
00:23:02: Aber laut Röttfried Hagen dem Stadtkundisten jener Zeit verloren die Zünfte unter Führung der Weber den Kampf, obwohl sie von der Mannstärke her zahlreicher vertreten waren als die Anhänger der Geschlechter.
00:23:14: Halb ihn nichts, sie verloren trotzte.
00:23:16: Der Schwelende auch hier im Podcast oft aufgrund von Quellen knapp halb vernachlässigte Konflikt zwischen den Geschlechtern und Handwerks-Zünften fand hier am einund dreißigsten Mai zwölfhundertfünfzig vorerst einem blutiges Ende für knapp nächsten hundert Jahre, jedenfalls in dieser Dimension.
00:23:33: Von der Niederlage würden sich die Handwerkszünfte nämlich erst mal so schnell nicht mehr erholen.
00:23:38: Der Weg schlechter zur Oberherrschaft in der Stadt Köln hatte einen wichtigen weiteren Fortschritt gemacht.
00:23:44: das wird oft vergessen in Darstellung dass eben meist hier immer so subtrahiert wird auf Erzbischof fürs statt Kölner war.
00:23:50: diese Führungsschicht die später Kölne herrschen beherrschen würde hat sich selber auch innerstädtisch erst noch durchsetzen müssen.
00:23:59: hier sieht und gleich später wird es noch heftiger in einer anderen Folge.
00:24:06: Jetzt könnte man meinen, dass der von Engelbert von Falkenburg aufgestachelte Konflikt dem Erzbischof sicher gefallen hat.
00:24:14: Kölner Stadtbewohner morden sich gegenseitig nieder aber nein verengelbert war das Ganze eine Katastrophe.
00:24:20: er hatte vollkommen auf die Seite der Handwerkszünfte gesetzt.
00:24:24: diese hatten sich aber als zu schwach und vielleicht auch taktisch zu unorganisiert erwiesen und hatten verloren.
00:24:30: Und wieder zum nächsten Mal gibt's Engelbert Klein bei.
00:24:37: Ein paar Wochen nach den blutigen Ereignissen vom einem dreißigsten Mai, zwölf und fünfundsechzig meldete er dem Papst am neunzehnten Juni das er nicht mehr im Strat mit Köln sein wollte und bat dem Papster dass das interdeckt über der Stadt nun nicht mehr gelten sollte.
00:24:54: also er hat sich jetzt nachträglich wo doch in die ganzen Schiedsprüche gehalten und dennoch unfassbar.
00:25:01: Der Erzbischof ließ wieder nicht locker.
00:25:04: Er zog danach nach Soost und beriet sich dort mit seinen Vasallen und Untergebnen, unter anderem auch mit dem Grafen von Kleve.
00:25:13: Wie sie sich einigten wissen wir.
00:25:16: Obwohl er jetzt wirklich unzählige Male gescheitert war, gewaltsam die Stadt zu übernehmen, versuchte Engelbert etwas was seit den Wikingern im neunten Jahrhundert nicht mehr passiert war – die gewaltsame Überwindung der Kölner Stadtmauer durch einen direkten Angriff auf Köln!
00:25:31: Am fünften September, zwölfhundsechzig bimmelten den Köln in jeweiligen Geburheusern quasi den damaligen Bezirksrathäusern.
00:25:38: In den Sondergemeinden die Sturmglocken.
00:25:41: Die Kölner bewaffneten sich mit Spießen und langen Messern – Patrizian sogar Mitschwärter!
00:25:46: Gerüstet in Lederhanisch oder gar wie bei dem Patrizien in richtigen eisernen Rüstungen versammelten sich die Bewohner jeder Sondergemeine vor dem jeweilige Geburhaushaus um dann gemeinsam den ihnen zugewiesenen Mauerabschnitt zu verteidigen der ihn als Bezirk ausgebiesen war.
00:26:02: Auch das jüdische Viertel quasi als eigene Sondergemeinde hatte ihren eigenen Abschnitt.
00:26:07: den jüdischen Kölner zu verteidigen hatten, die kölner Juden bemannten den Abschnitt direkt einer nordöstlichen Landseite der Stadtmauer am Rheinuferangrenzen, da wo heute die Rhein-Uferstraße langläuft in der Nähe der heutigen Pastae.
00:26:21: Als sie Kölnereinwohner auf der Stadtmaus stand und das belagende Herr des Erzbischofs und seiner Verbündeten sah wie eben Jena Gar von Kleve Arten sie noch nicht, dass der Feind nicht nur außerhalb der Stadt laute, sondern auch mitten unter ihn.
00:26:44: Engelbärt von Falkenburg war sich bewusst die größte mittleralterliche Stadtmau Europas zu jener Zeit ließ sich nicht so einfach überwinden.
00:26:53: Daher hatte er wieder einmal ein Plan ausgehackt um sich einen Vorteil zu verschaffen.
00:26:59: Dieses Mal wurde kein Berater des Erzbischofs angeheuert, sondern mittenunter der Bevölkerung Kölns.
00:27:04: Ein Mann namens Heinrich Der Fahrer der großen Fahrküche St.
00:27:08: Columba, umweit des Kölner Domes und Wohlfahrt einem Mitglied des noch jungen deutschen Dritterordens wurden angeheuert.
00:27:16: Zwei Geistliche also!
00:27:18: Diese zwei bestarren drei Arbeiter am Hafen die für die Stadt beim Vermessen von Salz dienen.
00:27:24: Sie sollten Häuser im Hafenfürtel dem heutigen Martinsviertel in Brand stecken.
00:27:29: Das sollte für das notwendige Chaos sorgen.
00:27:32: Die Männer auf den Stadtmauern würden von der Stadtmauer abziehen, um dem Brand am Hafen zu löschen.
00:27:37: Der Berufsfeuerwehr gab es ja damals nicht und Brände waren die Gefahr für eine Stadt in ihrer Zeit besonders im am engsten bebauten Teil des Stadts direkt am Rhein.
00:27:47: Die Kriegsschiffe das Erzbischof sollten den Rhein vor der Stadt besetzen und ebenfalls den Eindruck erwecken, der Feind würde einen Angriff.
00:27:57: Damit wäre die Landseite unverteidigt, wo der Großteil des Erzbischöflichen Heeres weiterhin lagerte.
00:28:03: In dem Chaos und durcheinander würden dann einige Mitglieder der gerade erst besiegten Weber-Zumpf die Stadtheure von innen heraus öffnen und damit den Truppen des Erztbeschos einlassgewerben.
00:28:14: Auf dem Papier – auf dem Pergament besser gesagt – eigentlich ein guter Plan!
00:28:18: Aus militärischer Sicht gesehen keine Stadtmauer der Welt egal wie groß funktioniert, wenn nicht genug Personal sie verteidigt.
00:28:25: Doch vielleicht….
00:28:27: Bitte nehmt diese Aussage nicht zu ernst, wachte wirklich die heilige Osler als Stadtpatronen über der Stadt.
00:28:33: Denn in der Tat das was ich euch jetzt erzähle ist keine Legende!
00:28:38: Der Graf von Kleve zog bevor das ganze hier passiert oder was geplant war seine Herr von Köln ab.
00:28:44: Er meinte In der Tat laut Gottfried Hagens Erzählung dass er eine Vision gehabt habe im Traum Dass die Heilige Oseler und ihre Gefährten die Stadt verteidigen würden sollte her angreifen.
00:28:55: Und ihr wisst ja Mit Heiligen legt man sich besser nicht an, graf die Trichworte nicht wie in der Legende.
00:29:01: Und es schien wirklich so, als ob die Stadtpatronen über Köln wachte.
00:29:06: Enge bei der Zweite würde sich in die lange Liste derjenigen einreihen müssen, die über Jahrhunderte im Weg Kölne nicht militärisch erobern würden – denn der Plan ging gehörig schief!
00:29:18: Die beiden Geistlichen stellten sich wohl so dumm an bei der Ausführung des Plans dass sie schnell ergriffen und festgenommen wurden und damit auch ihre Mithäter innerhalb der Stadt.
00:29:28: Das Hafenviertel geriet nicht im Brand, die Stadterohre wurden nicht von innen geöffnet, das Herr des Erzbischofs lagete umsonst acht Tage vor der Stadt und am thirteenth September zwölfundfünftsechzig zog das Herr ab und ging zurück nach Bonn dem inzwischen aus Gründen beliebesten Aufenthaltsortes Körner Erzbeschutz.
00:29:51: Am vierten Oktober Noch das gleiche Jahr des Zwünftonundsechzig eiligte man sich, oh Gott, das Filmen.
00:29:57: Auf einen neuen Schuldspruch keine Ahnung der wievielte es ist.
00:30:01: Der Inhalt davon ganz abgekürzt – lass mal jetzt einfach das gegenseitig tun was wir uns schon immer versprochen hatten!
00:30:07: Der Erzbischof hat die Rechte der Bürgerschaft und die Kölner erkennen ihn weiterhin als Stadthernen und Obersten Richter an.
00:30:13: Das Interdikt über der Stadt wurde aufgehoben und auch Gottesdienstliche Handlungen fahre mit ein paar Monaten Verspätungen im Jahr zwölfhundsechzig wieder erlaubt, abgesegnet vom Papst persönlich in Rom.
00:30:25: Endlich wieder taufen Hochzeiten und Bestattungene beichten je.
00:30:29: Doch keiner mehr in Köln glaubte an die Aufrichtigkeit des Stadtherns – und dass der Schuldspruch bestand haben würde wäre ja auch dumm wenn man das doch glauben würde!
00:30:40: Mit dem Grafen von Geldern wurde ein weiterer Adliger aus der griehnischen Adel von der Stadt Köln zum Bürgerheinland.
00:30:47: Ein weiterer Verbündeter für die Stadt Kologne, im Kampf um die Wahrung der nun so hart erkämpften Autonomie.
00:30:54: Und doch nach zwefundfünftig kommt erst einmal Ruhe.
00:31:00: Wirklich!
00:31:01: Engelbett verlor nie das Ziel aus den Augen.
00:31:03: sicherlich dass er Kölnen vollständig Kontrollierung beherrschen wollte.
00:31:07: Aber der Graf von Jülich, ein großer Verbündeter der Stadt Köln war dem Erzbischof immer mehr zu bedrohen geworden.
00:31:14: Im Herbst zur Watt, die siechzig viel Engelbär daher in das Gebiet des Grafen von Jüdich einpasst direkt westlich von Kölnen und den Besitzungen der Kölner Kirche also dem Erdstift Kölne lag.
00:31:24: Wie gesagt eine so genannte Fede.
00:31:27: Anfangs lief es ganz gut für den Kölners Arztbeschof als er gegen den Grafen vom Juli kämpfte.
00:31:32: Er nahm einige Ortschaften ein doch dann unterlieft Engelbert im zweiten einen Fehler Ein drastischer Wähler.
00:31:40: In einer Schlacht bei Zülpisch wurde ihm eben jenem Herbst, zwölfhundertsechzig von Graf Wilhelm von Jülich gefangen genommen was ich enger Bett aber lassen muss.
00:31:50: er hat zwar viel Gewalt angezettelt war sich aber als Adliger nicht zu fein das auch selbst persönlich auszuführen also mitzukämpfen Als sie nämlich die Kämpfer des jüdlicher Grafen umstellt hatten, Walte Engelbär hat nicht in einem fein gepolzerten Zelt auf seine Gegner oder gar ein an der bequemen Semfte erstand mitten auf dem Schlachtfeld mit Schwert und Vollerrüstungsmontur.
00:32:14: Und hatte eifrig beim blutigen Morgen mitgemacht.
00:32:18: Als ihn die Kämfe das Grafen von Jülich gefangen nahmen sieht Der Erzbischof einige bekannte Gesichter aus seiner Hauptstadt, also aus Köln dass man Hauptstadt so sagen darf mittelalterlichen Belang.
00:32:32: Denn auch Kölner Bürger hatten sich den Truppen von Jülich freiwillig angeschlossen, um gegen ihn Engelbert von Falkenburg dem Stadthern von Köln zu kämpfen.
00:32:44: und so schließt sich der Kreis in dieser Podcastfolge.
00:32:46: twelvehundertsechzig in seinem Palast den Kölnen gefangen genommen war Engelberd im Jahr zwölfhundert sieben sechzig wieder in die gleiche missliche Lage geraten.
00:32:57: er war wieder in Gefangenschaft Und die Aufmüpfung Kölner hatten auch hier, wennach nur anteilig dieses Mal ebenfalls ihre Finger im Spiel gehabt.
00:33:06: Vielen Dank dieses mal an Antje, Christian Andreas, Silvia und Patrick für eure Spenden eurer Trinkgelder via PayPal!
00:33:14: Vielen Dank auch an meine Stadis, die meinem Podcast langfristig finanzieren und am Leben halten.
00:33:19: Dazu auch ein paar Goodies erhalten wie ihr Lesezeichen oder GPS-geführte Stadtführungen.
00:33:23: Deshalb danke an Victoria Katrin Sabine Mkl Lyuba Randolf Michael Claudia Uschi Rogier Christian Marreiner Moritz Roland Hans Sascha Lisia Michael Markus Nora Judith Ernst Georg Dominik Frank Heinrich Detlef Natja Thomas Thiel Ernst Stephanie Claudia Achse Sibylle und Lukas.
00:33:45: Vielen Dank euch!
00:33:46: Lassen wir es doch für heute...