Der Podcast über die Geschichte der 2.000 Jahre alten Stadt Köln
00:00:00: Ein kalter Frühlingstag im Jahre zwölfhund ein, siebzig auf Burg Niedegen.
00:00:05: Hoch oben auf einer Anhöhe tronte die Burg und überblickte den gleichnamen Ort unter ihr.
00:00:10: Albertus Magnus zog sein Mantel enger mit der einen Hand während die andere die Zügel seines Pferdes festhielt.
00:00:17: Seit Tagen war er nun schon über siebzigjährige Dominikaner und gelehrte Albertus-Magnus unterwegs – dem ganzen Weg von Straßburg bis hierhin nach Niedängen.
00:00:27: Sechzig Kilometer südwestlich vom Körngeli.
00:00:29: Der Ordensmeister der Dominikaner, Johannes von Veccelli hatte Albertus angeschrieben und ihn gebeten persönlich jeweils zu intervenieren.
00:00:38: Aber wobei eigentlich intervenieren?
00:00:41: Die Reisegruppe hat inzwischen den Ort Niedegen erreicht – die Menschen am Straßenrand hielten natürlich kurz inne, denn so eine Reise Gruppe sah man hier nicht häufig!
00:00:50: Der kleine Ort war schnell durchquert und langsam ging es den steilen Fahrt zur Burg hinauf….
00:00:55: Herberthus bildte sich sogar ein in einiger Entfernung die Ruhr zu hören, der kleine Fluss der den Ort im Westen umschloss.
00:01:02: Die Burg galt als uneinnehmbar zu jener Zeit.
00:01:06: Die Grafen von Jülich hatten einen Standort klug gewählt.
00:01:09: Von hier aus konnten sie das Umlandproblem muss kontrollieren.
00:01:12: Sie hat zum Ärgel des mächtigsten Fürsten in der Region dem Erzbischof vom Köln.
00:01:18: Ihm störte die Burg besonders, nicht nur weil sie sein eigenes Herrschaftsgebiet bedrohte sondern auch weil der jetzige Erzbischof von Köln, Engelberg von Falkenburg seit drei Jahren dort als Gefangener lebte.
00:01:31: Der mochte die Burg persönlich so ganz und gar nicht – sagen wir ehrlich wer kann das ihm verübeln?
00:01:36: Inzwischen hatte die Reisegruppe um den Dominikanermönch den Innenhof der Burg erreicht.
00:01:42: Wachen des Gafens von Jünich und der Verwalter schritten auf sie zu.
00:01:46: Willkommen auf Burg Niedegen, begrüßte der Verwalter Albertus Magnus.
00:01:49: Verzeiht das Graf Wilhelm nicht persönlich euch hier empfängt!
00:01:53: Der Graf von Jürich ist ein vielbeschäftiger Mann – da sorgt euch nicht, antwortete Albertus Magnus und ließ sich mitte was Hilfe von seinem Pferd aus dem Sattel helfen – er war ja wie gesagt mit seinen über seventy Jahren nicht mehr der jüngste.
00:02:07: Im Wohnturm hatte der gefangene Engelbett von Falkenburg bereits gehört dass im Innenhof einiges los war.
00:02:13: wir in der Pferde stimmen, Hufgetrappel und Schritte voll.
00:02:17: Und bevor er Könne Erzbischof noch groß überlegen konnte schwang schon die Tür auf zu seinem Zimmer wo er seit drei Jahren gefangen war.
00:02:25: Wir gehen jetzt mal aus dass sich beide mit Vornamen ansprachen.
00:02:30: immerhin kannten sie beides schon ihr halbes Leben.
00:02:32: ob das was Beide nun besprachen so stimmt keine Ahnung.
00:02:36: das Treffen fand ich aber durchaus statt und soll auch demnach so gelaufen sein.
00:02:41: vom Inhalt her glaubt man dem Chronisten und Stadtschreiber von Köln Gottfried Hagen.
00:02:47: Aber von allen möglichen Gesandten schicken sie euch!
00:02:52: Aber gut, euch hat es ja nie lange wohlgehalten – ich denke da in eure kurze Zeit als Bischof von Regensburg.
00:02:59: Da muss auch unser Dominikanermöncher doch schmunzeln während er leise die Türe zum Zimmer schließt um allein mit dem Kölner stattherzuseilen.
00:03:07: Meine Liebe galt immer der Wissenschaft das wisste doch vererter Engelbert Das stimmt, aber auch der Diplomativ hat ihr nie abgeneigt, erwiderte Der Erzbischof.
00:03:16: Ganz genau und deswegen bin ich jetzt hier.
00:03:20: Lasst mich raten!
00:03:21: Die Könner-Bürge haben Recht und ich bin der böse Erzbeschroff.
00:03:25: Dabei wollte ich doch nur die seit Jahrhunderten angestammten Rechte als Könner Stotter wahrnehmen oder verteidigen.
00:03:32: Albert Sörftste merke ich unterwiederte – Ich weiß.
00:03:36: Genau um dieses Thema ging es auch, als ich eurem Vorgänger half.
00:03:40: diese beiden Schiedssprüche mit der Stadt und dessen Bürgern auszuhandeln.
00:03:44: Echsten lässt sich Arbeit auf einen Stuhl
00:03:46: nieder.".
00:03:46: Auch er saß hier für nicht kurze Zeit als Gefangener genau auf dieser Burg.
00:03:51: "'Glaubt ihr, ich weiß das nicht!
00:03:53: Ich bin mir meiner demütigen Lage durchaus bewusst,' antwortete Erzbischof.
00:03:58: Und nicht nur dass die aufmüpfigen Kölner haben meinen Bruder
00:04:02: ermordet.'.
00:04:03: Aber aber lieber
00:04:04: Engelbert!".
00:04:05: Ihr müsst gestehen, dass ihr doch was über die Strenge geschlagen habt.
00:04:09: Was ihr da an der Örepforte veranstaltet habt.
00:04:11: Ein feiger Angriff bei Nacht auf die eigene Stadt durch Verrat und ein Tunnel, das in einem Blutbad endete, den euer Bruder anführte – auf eurem Befehl hin!
00:04:24: Und dabei zur Tode kamen.
00:04:25: Selbst viele eurer Vasallen sehen nicht Schlacht an einer Öreport als klaren Landfriedensbruch.
00:04:30: Deshalb rühren sie auch kein Finger jetzt, um euch aus dieser mystischen Lage zu befreien.
00:04:35: So leid es mir tut Engelbert!
00:04:37: Ich bin eure einzige Hoffnung diese Burgers freier Mann je wieder zu verlassen.
00:04:42: Ich hoffe ihr vertraut mich hierbei denn die Könner Bürger halten weiterhin große Stücke auf mich.
00:04:48: Lasst mich euch da helfen endlich diesen gaudischen Knoten zu lösen dieses Schlamassel was doch niemand nützt außer euren Feinden.
00:04:58: Laut Gottfried Hagen hat Albertus Magnuss wirklich in dem Jahr den Kölner Erzbischof ins Gewissen geredet, den Streit beizulegen.
00:05:06: Der genaue Wortlaut ist natürlich hier von mir frei erfunden aber die Frage ist natürlich würde es dem Doktor Universales also Albertus Magness wirklich gedingen den Strei zwischen Stadt und Erzbeschuf endgültig beizulegen?
00:05:19: Fahren wir's direkt nach dem Intro!
00:05:31: Hallo und willkommen zurück zu eine Geschichte der Stadt Köln, ein Podcast über die Geschichte Stadt Köln natürlich.
00:05:37: Mein Name ist Willem und ich führe euch durch die zweitausend Jahre der runden und ereignisreichen Kölner Stadtgeschichte, hier könnt ihr der Stadt beim Wachsen zuhören von den Römern bis heute als europäisch Mikrokosmos quasi.
00:05:50: Zunächst einmal wieder ein paar organisatorische Dinge.
00:05:53: vielen lieben Dank für eure Einsendungen für die Jubiläumsfolge, für ihre Fragen eurer Glückwünsche, eure Beiträge.
00:06:00: Ich habe sie gesammelt!
00:06:03: allen geantwortet.
00:06:04: ich habe das gefühlen bei manchen habe ich es vergessen.
00:06:06: wenn nicht nehmt es mir nicht übel.
00:06:07: ich hab leider ein bisschen überlegt verloren was per mail kann, per whatsapp, per instagram nachrichten so weiter und sofort.
00:06:14: die jubilierungsfolge wird kommen.
00:06:16: wie gesagt ich weiß leider noch nicht wann ich sie aufnehmen kann bzw.
00:06:20: veröffentlichen werde.
00:06:22: sie wird aber kommen und es ist ja auch schön dass es so lange dauert weil ich bekomme immer noch so schöne und liebe einsendung von euch.
00:06:31: Schnipselfolgen auf der Halde liegen, die werden auch noch ganz toll.
00:06:36: Vielleicht kommt ihr sogar erst mal vorher!
00:06:37: Lasst euch überraschen aber ich habe es nicht vergessen.
00:06:40: liebe Leute Ich bin unglaublich dankbar für eure Einsendung.
00:06:43: So, wenn wir ins Thema starten wird mich freuen.
00:06:47: Ja was war das für ein Ereignis in der letzten Folge?
00:06:51: Eine Schlacht direkt mitten in Köln an der Stadtmauer.
00:06:55: bei der Schlacht an der Urribforte waren die beiden großen Machtblöcke gegeneinander gekracht, wie die Capulets und die Montorgues in Shakespeare's Romeo & Julia.
00:07:06: Nur dass das hier keine Fiktion war – und man sich am Ende auch gar nicht vertrug – im Gegenteil, man schlachtete sich wirklich gegenseitig ab!
00:07:13: Die Konflikparteien waren auf der einen Seite die Familie der Oberstolzten mit ihren verbündeten Familien.
00:07:19: Sie hatten immer mehr und mehr die Macht der alteingesessenen Familie der Weisen von den Bühlengassen infrage gestellt.
00:07:25: Mehrmals hatten zuvor die Weisen versucht, mitgewaltig aufstimmend Oberstolz niederzuhalten.
00:07:31: Jetzt waren sie zwölf und achtundsechzig selbst die Gejagten!
00:07:36: Als in der Nacht zum fünftzen Oktober die Schlacht einer Urreport entschieden war, war die Herrschaft der Weisen von der Mühengasse über Köln vorbei – Sie mussten die Stadt verlassen.
00:07:47: Doch der Konflikt, der sich an den südlichen Stadtmaus zugetragen hatte, war nicht nur ein Kampf zwischen Kölner Bürgern.
00:07:53: Er hatte auch einen überregionalen Charakter gehabt.
00:07:56: Der, wie er wisst der Arztbischof von Köln Engelbett von Falkenburg war zeitgleich der Gefangene des Grafen von Jülich – Grafschaft Jülig direkt westlich vom Kölner Gelegen.
00:08:07: Beide der Graf von Jürlich und der Könne-Artsbischove rangten um die Vorherrschaft in der Region.
00:08:12: Der Graf auf Jülish stand auf Seiten der Oberstolzen, der Arzbischoof auf der Seite der Weisen von der Mühengasse.
00:08:19: Der Graf von Jülich hatte natürlich als Ziel, die Macht des Erzbischofs in der Region zu brechen.
00:08:24: Der Kölner Erzbeschof hatte die Hoffnung zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – mit dem Weisen, die Vorherrschaft zahlreicher batrizischer Familien über Köln zu brechnen und den Grafen von Jürich zu zwingen ihn, den Erzbschof aus der Haft zu entlassen.
00:08:40: Nun wie das ausgeht, wisst ihr?
00:08:42: Das hat überhaupt geklappt!
00:08:44: Das wisst Ihr bereits.
00:08:45: Und dennoch sollte es fast noch drei weitere Jahre dauern bis Engelbert von Falkenburg aus seinem Gefängnis der Burg Niedegen herauskam.
00:08:54: Was geschah also in der Zwischenzeit?
00:08:56: Die Weisen von der Möhngasse mussten, sagt Köln verlassen – sie verstreuten sich im direkten Umland aber auch weiter außerhalb.
00:09:04: Einige ließen sich in Neues nieder einer Stadt unter der Herrschaft der Könärzbischolfe ein anderer zog gar bis nach Frankfurt.
00:09:12: festzuhalten ist dass die Weisen sich vornehmlich in anderen Städten niederließen.
00:09:17: Das bedeutete vor allem eins, sie behielten ihren Status als gut vermögende Persönlichkeiten bei.
00:09:23: Das lag v.a.
00:09:24: daran und das hat mich persönlich auch gewundert beim meinen Recherchen Sie in Köln was Ihren Besitz angeht.
00:09:32: nicht enteignet wurden Klar die vielen Ämter vor allem die Posten im Schiffenkollegium und damit verbundenen Einkünfte.
00:09:39: das war verloren das bekamen sie nicht wieder aber der Grundbesitz in köln von ihnen blieb unangetastet.
00:09:46: All ihre Häuser und Liegenschaften waren weiterhin in dem Besitz der jeweiligen Familienmitglieder.
00:09:51: Die Weisen hatten sich vor allem ja in jüngerer Zeit als Immobilienbesitzer hervorgetan, hatten Wohnungen vermietet oder gar Backstuben verpachtet – all das wie gesagt blieb ihnen erhalten!
00:10:03: Nur durften sie nicht mehr persönlich nach Köln einreisen und dort leben….
00:10:07: Wollte man sich also in einer anderen Stadt wie Neues oder Frankfurt niederlasten und brauchte Geld für die Erlangung des dortigen Bürgerrechts, auch für den Kauf eines neuen Hauses?
00:10:17: Kein Problem.
00:10:18: Einfach einen Bediensteten nach Köln schicken der dafür sorgt dass man sein altes Haus in Kölnen bestmöglich verkauft.
00:10:25: Teilweise mussten es aber nicht ganz zu Häuser seien.
00:10:28: So bat Ludwig von der Müllengasse das man doch einen silbernen Gürtel, dem man in Kologne an einem Haus zurückgelassen hatte, nachschicken würde an seiner Ehefrau.
00:10:38: Und das passierte auch!
00:10:40: Im Laufe des vierzehn Jahrhunderts entspannte sich die Lage sogar etwas.
00:10:44: Einige versprengte Mitglieder der Weisen von dem Müllengasse durften dann nach Köln zurückkehren und waren in einigen Ämtern wieder vertreten, die Oberstolzen und ihre verbündeten Familien waren so mächtig zu ihrer Zeit dass sie wohl gar keine Angst mehr vor ihren einzigen Feinden war besser gesagt deren Nachfahren zu haben brauchten.
00:11:04: Aber wie gesagt den alten Status haben zurückerlangt.
00:11:09: Vergessen war die Schlacht in der Ölrüb-Vortabe in der Tat nicht im kollektiven Gedächtnis des Stadts, vor allem nicht bei den derzeit tonangebenen Oberstolzen.
00:11:18: Um thirteenhundertsechzig also fast hundert Jahre später ließen die Oberstoltzene an der Stelle der Schlacht ein Steinrelief in die Steimauer anbringen.
00:11:28: Dort ist es das jetzt mit einiger Vorsicht zu genießen aber das Denkmal ist dort bis heute zu sehen und gilt daher als ältestes Denkmal Deutschlands, Achtung jetzt genau zu hören was ich meine.
00:11:42: Es gilt als Ältestens Denk Mal Deutschlands was an ein historisches Ereignis erinnert.
00:11:50: Wieder mal eine weitere Superlative die Köln hat das eigentlich wieder kaum bekannt ist.
00:11:55: Wobei?
00:11:55: und jetzt kommt die Einschränkung wenn ihr heute vor der Stadtmauer steht am Sachsenring kurz bei der Haltestelle der KVB Ulrückforte Und euch das anschaut, das Denkmal blickt ihr auf eine meisterhafte Kopie.
00:12:09: Das Original ist nämlich inzwischen aus konservatorischen Gründen im Kölnischen Stadtmuseum aufbewahrt.
00:12:14: Umwelteilen für Luftverschmutzung
00:12:16: usw.,
00:12:17: hat einfach das Original angegriffen und wir wollen ja dass es uns erhalten bleibt.
00:12:23: Aber wenn ihr euch das Original anschauen wollt Im Kölnischen Stadtmuseum muss ich auch hier enttäuschen weil sie die Folge im Jahr Wasser Schade im Zeughaus vor einigen Jahren sorgte dafür, dass der bisherige Standort des Kölnischen Stadtmuseums seitdem im Zeugehaus eben geschlossen ist.
00:12:42: in der Kommune Straße war Zeugauschstraße besser gesagt.
00:12:45: Wirklicherweise gibt es einen tollen Interim-Standort.
00:12:48: wie gesagt stand zwanzig sechsundzwanzig keine Ahnung wenn ihr diese Folge hört.
00:12:53: Der ist im ehemaligen Kaufhaus Sauer.
00:12:55: in der Minoritenstrasse kann ich euch also nur empfehlen geht heute gerne hin aber dort werdet ihr das Denkmal nicht finden.
00:13:02: Da würde so ein vier Meter großes, sicherlich tonnenschweres Denkmal leider nicht herein passen.
00:13:09: Also es ist irgendwo in einem Depot leider derzeit gut verpackt und beschützt hoffentlich.
00:13:16: Aber lasst uns nicht aufhalten mit Traurigkeit über die Darstellung von Könner Stadtgeschichte.
00:13:21: Lass uns das Denken mal anschauen.
00:13:22: was zeigt es uns denn?
00:13:25: Wie auch einst antike Statuen Die wir heutzutage noch weiß oder grau sehen war dieses speltmitterliche Steindenkmal eins mit Farbe vorsehen.
00:13:35: Diese Farbe ist aber nach aller Zeit abgeblättert, wie ihr wisst das mein Lieblingsmetapher, wie bei einem Gartenzaun der einige Winter bereits erlebt hat und nicht mehr neu eingestrichen worden ist, die Farbe einfach abgeblattert.
00:13:48: Ihr müsst stets bedenken dass man als Stadt Köln gegen Erzbischof kämpfte hatte nie etwas was antikirischer Motivation entsprang.
00:13:59: Deshalb wundet euch jetzt nicht über die Komposition dieses Denkmals.
00:14:04: Man störtte sich beim Erzbischof schlichtweg daran, dass der Erzbeschiff auch so weitreichende weltliche Macht hatte, die er ungern mit den Bürgern teilte.
00:14:14: Die Oberstolzen und ihre Verbündeten sahen sich dabei weiterhin als gute Christen und nahm nun als neue Herren der Stadt im Laufe des vierzehn Jahrhunderts auch gerne die Narrative auf, dass sie als Bürger in einer heiligen Stadt im Heiligen Köln lebten.
00:14:30: Und deshalb natürlich auch eine gewisse Verantwortung hatten das zu zeigen und herauszukehren.
00:14:38: Das heilige Kölne war also nie nur auf die Kirche beschränkt.
00:14:42: Jeder einzelne Einwohner sah sich als Teil davon, der sich zum christlichen Glauben bekannte.
00:14:49: So verwundert es nicht, dass man sich genau in dieser Tradition sieht als Kölner Bürgerschaft und Patrizia.
00:14:58: In diesem Denkmal thront über allem in einem blauen Firmament mit Sternen Jesus Christus am Kreuz.
00:15:05: Über ihm nochmal darüber und flankierend halten drei Engel jeweils ein Könner stattwarten!
00:15:11: Und wäre das noch nicht Heiligkeit genug für Köln?
00:15:13: Schweben unter Christus aber noch hoch über den Geschehen der Menschen die heiligen Scharren von St.
00:15:19: Ursula und St.
00:15:21: Gerion, ihren Gefährteinnen und Gefährten – dann ist der Wege sagt nicht umsonst das hilige Köln!
00:15:27: Und wäre das jetzt ich weiß ich wiederhole mich immer noch nicht genug?
00:15:32: Thronen auf den Zinnen des Stadtmauer, die auch in diesem Denkmal eingelassenes Eingemeißelt ist… Die Köpfe von Heiligen... ...die Kopfrelikware.
00:15:44: Das Hauptgeschehen findet in dem Denk mal jedoch unter all dem, was ich gerade beschrieben habe statt in der Mitte des Denkmals.
00:15:52: Dort stürmen die Oberstolzen von beiden Seiten hoch zur Ross und den Ritterrüstung auf ihre Gegner.
00:15:58: Rein!
00:15:59: Flankiert werden sie ganz bescheiden mit göttlicher Hilfe von den beiden Erzengern Michael und Gabriel wirklich ganz Bescheiden.
00:16:07: In der Mitte fallen die Gegner der Oberstoltzen tot allen voran der Bruder des Erzbischofs, die Triche und Falkenburg, der sogar vom Teufel persönlich geholt wird.
00:16:18: Die rechte Kralle des Teufels ist hierbei schon um den Kopf des gefallenen Kriegers gewickelt, um ihn dann wohl in den nächsten Moment direkt in die Hölle zu ziehen.
00:16:27: Die andere Kralle das Teufelt.
00:16:29: und dass es echt bemerkenswert, reist das Banner des Erztbischöfs ne?
00:16:34: Das ist ja immer noch ein christlicher Erzbeschurf, aber auch schwarzes Kreuz auf heißem Grund Diese Teufelskralle reist das ärztbeschürfliche Banner zu Boden.
00:16:43: Ebenfalls in der Mitte, jedoch nur von hinten und mit seinen Rücken zu sehen, flüchtet Herzog Weyram vom Limburg vom Schlachtgeschehen wie ein Feigling.
00:16:52: Wie wir wissen wird seine Flucht scheitern.
00:16:54: er wird gefangen genommen und auch erst nach zwei Jahren nach einer hohen Lösegeldsumme wieder freikommen.
00:17:01: Er war übrigens der Sohn von Heinrich, dem Vierten von Limburg, der zwölfundzwanzig Jahr die Grafschaufferke halten hatte.
00:17:07: Bekannt aus der Folge seventy-einen in diesem Podcast.
00:17:11: Das ganze Stein Relief.
00:17:13: dieses Denkmal packe ich euch natürlich auf meine Homepage.
00:17:16: Geschichte Punkt Köln das Kölm mit OE geschrieben nicht mit Ö. eine wunderschöne farbliche Rekonstruktion hat der künstler Siegfried Klose von dem Relief gemacht.
00:17:26: Die verlinke ich Euch ebenfalls im blog.
00:17:29: Eintrag Derfolge auf der Homepage.
00:17:32: Aus Copyright Gründen kann ich das Bild aber nicht direkt vor meiner eigene Homepage einminden, ich verweise aber auch seine Homepage wo ihr das Bild dann sehen könnt.
00:17:40: Da bin ich um Verständnis, aber es lohnt sich.
00:17:42: Schaut euch das unbedingt an!
00:17:44: Ganz unten am Stein Relief ist noch eine Inschrift im zeitgenössischen Deutsch geschrieben.
00:17:50: Dort steht Übersetzt heißt das, ich glaube das muss ich gar nicht übersetzen.
00:18:01: Ich mache es trotzdem mal.
00:18:03: im Jahre des Herrn zwölf und achten sechzehn in der Nacht zum heiligen Gregorius Maurus wurde hier in die Mauer durchgebrochen.
00:18:11: Schaut es euch doch gerne mal an wenn ihr in Köln seid!
00:18:14: Nicht nur dass Relief ist eindrucksvoll auch die hier noch erhaltene Stadtmauer mit samt grabenes Eindruck voll.
00:18:20: heute wird dieser Teil der Stadtmau von Kölner Karnevalsverein genutzt In dem Abschnitt der Stadtmauer mit dem Relierfarmhautstag die blauen Funken sowie die Prinzengarde ihre Heimat gefunden.
00:18:32: An der Urupforte selbst haben die roten Funken ihr Zuhause wiederum.
00:18:37: Wer live dabei war beim zweiten Kölner Podcast-Tag oder auch die Folge hier nachträglich gehört hat, weiß natürlich wie schön ich die Urup-Forte fand denn dort waren wir eben im Zug des Zeiten Kölners Podcasttags zu Gast auf Einladung der Roten Funke.
00:18:51: vielen lieben Dank nochmal dafür an dieser Stelle!
00:19:02: Die Vertreibung der Weisen von der Mühlengasse hinterließ im bürgerlichen Stadtregiment natürlich einige große Lücken.
00:19:10: Die größte natürlich im Chefin-Kollegium, im Jahr zwölf und achtundsechzig hatte das Chefinkollegum siebzehn Mitglieder.
00:19:17: Die Zahl ist leider immer von Jahr zu Jahr schwanken manchmal waren es auch fünfundzwanzig.
00:19:22: bis zur ihrer Vertreibung hatten die weisen von den Mühlingassen acht der siebzen Sitz in diesem Gremium inne gehabt also fast schon die Hälfte.
00:19:31: Diese Posten hat man schnell nach zwölf und achtundsechzig neu besetzt.
00:19:35: Nicht nur aus organisatorischen Gründen, aber auch aus politischer Perspektive.
00:19:39: Mit einer schnellen Neubesetzung schufen die Sieger um die Familie der Oberstolzene nämlich Fakten.
00:19:44: Nach zwölfe und achten sechzig sind vierzehn Neubisetzungen in kürzester Zeit schriftlich überliefert.
00:19:50: Neben den Neubasetzungen kam es sicherlich vor, dass zusätzliche Sitze frei wurden aufgrund des Todes von einigen Amtsinhabern – also natürlichen Toten!
00:20:00: Bei den Kandidaten, von denen wir wissen dass sie nach zwölf und achtundsechzig ins Schöffenkulium gelangten zeigt sich vor allem zeigen sich vorhanden zwei Dinge.
00:20:10: Erstens die bisherige übrige Stadtelite hatte sich längst abgekapselt vom Rest der Stadtbevölkerung.
00:20:16: Keiner der neuen Glieder des Schöffenkuliums stammte aus einer bis dato unbekannten Familie.
00:20:22: im Gegenteil sind alles Familiennamen die bereits eine Historie in den städtischen Gremien hatten, wenn auch noch nicht im Chefenkodium selbst.
00:20:31: Wie Gerhard und Johann von der Lindgasse oder Richtwin und Hermann Grinn die wieder mit ihrem Familiennamen dort zurückkehrten in dieses Gremium?
00:20:38: Oder Stammeparteigänger der Oberstolznallianz?
00:20:42: Und Speaking of Oberstölzen.
00:20:44: natürlich ließ sich Gerhard Oberstoltzes selbst nicht nehmen ebenfalls sich dort hineinwählen zu lassen.
00:20:52: Das zweite Wenn neue Micky da aufgenommen wurden, dann waren es Parteigänger der Oberstolzten die dadurch einen sozialen Aufstieg für sich verbuchen konnten wie beispielsweise die Familie Kirmelin.
00:21:03: Obwohl das Scheffenkollegium nach XII und VIII wieder schnell voll besetzt war hatte sich das Machtgefüge in der Stadt aber spürbar verschoben.
00:21:11: Der Stadtrat, der erst im dreizehn Jahrhundert aufgekommen war gewann durch die Ereignisse der Jahre vor und bis XII, VIII deutlich an Einfluss.
00:21:20: Scheffen-Kollegum wurde eher zu so eine Art Station, wo man sich reinwählen ließ um Fründe zu erhalten.
00:21:27: Aber die richtige Tagespolitische Macht kam immer mehr dem Stadtrat zugute.
00:21:33: Nun saßen dieselben Familien sowohl im Rat als auch im Chefenkollegium und man verstand es, die Macht geschickt zu bündeln.
00:21:43: Entscheidungen, die früher nur vom Chefen-Kollegemanz höchstem Gericht und Rats gegeben wurden zunehmend eben jetzt im Rat selbst vorbereitet und dort faktisch entschieden.
00:21:53: Doch es war nicht das Ende des Schöffenkuliums.
00:21:55: Interessanterweise, bis zum Untergang der Reichsstadt Köln, siebzehnhundertsechsundneunzig gab es das Schöfenkulium weiterhin also wirklich über sehr viele Jahrhunderte.
00:22:08: aber wie gesagt da war schon weitestgehend ein Gremium wo man sich einfach nur einkommen könnte indem man sich dort rein wählen ließ.
00:22:16: und eben Einnahmen der Sturz, ein Heimster.
00:22:20: Ah, richtige politische Macht war dort nicht mehr gegeben.
00:22:23: Damit wurde wie gesagt der Stadtrat im letzten Drittel des dreizehn Jahrhunderts zur eigentlichen bürgerlichen Schaltzentrale der Macht in Köln, wenn das Scheffenkollium dass die Stadt zuvor bei Jahrhunderte dominiert hatte allmählich an tagespolitischer Bedeutung verlor.
00:22:38: Kurzgesagt aus den Reihen der Oberstolzen ihrer verbündeten Entstand das neue bürgernliche Machtzentrum der Stadt.
00:22:44: denn bereits zuvor hat meine Stadtrat gestärkt vonseitende Oberstoltzen um das von den weisen dominierte Schaffenkollegium zu schwächen.
00:22:52: Das führt, wie bereits erwähnt dazu, dass kölnsbürgerliche Stadtelite in sich nun ein geschlossenen exklusiven Kreis sich absonnete.
00:23:02: Jener Art Stadtadel gab es frühe Unterschiede während welchem Gremium war waren nun alle der rund fünfzehn großen Familien der Stadt in allen Gremien ungefähr gleich viel vertreten.
00:23:13: Stattrat, Schaffen-Kollegum und damit ja auch automatischerweise der riechert sicher.
00:23:19: Dieser Zustand sollte bis Dreizehnhundertsechsundneunzig andauern.
00:23:23: Warum Dreizen Sechsund Neunzig?
00:23:25: Einfach mal abwarten!
00:23:27: Wer waren diese Fünfzehnfamilien, die Köln nun beherrschten auf bürgerlicher Seite?
00:23:34: Und bevor ich diese nochmal aufzähle kurz, seid euch bewusst natürlich gab es viel mehr patriotische Familien dieser Stadt als nur diese fünfzehn.
00:23:43: Wie kommen wir also genau auf diese fünf Zehn, die ich Euch jetzt vorstelle?
00:23:46: Das liegt an späteren Überlieferungen aus dem späten fünften Jahrhundert.
00:23:52: Einmal die sogenannte Agrippina, eine Stadtkronik von fourteen seventy-two, die hieß einfach so.
00:23:58: Lange Zeit galt ja auch bis weit ins Mittelalter hinein der Name der römischen Kaisern Agrippinga stellvertretend für den Könner stadtnamen da sie eben Köln die Stadtrechte gegeben hatte.
00:24:09: Wisst ihr alles schon?
00:24:10: Aus Folge irgendwas... ...aus diesem Podcast auf Folge vier oder fünf, ne
00:24:15: was?!
00:24:15: Schaut gerne mal nach, ich weiß es jetzt gerade nicht mehr ausführlich.
00:24:19: Eine andere historische Quelle die uns auf diese Fünfzehn kommen lassen ist die Chronika von der hilligen Stadt Köln, besser bekannt nach dem Namen des Verlegerster von der Köllhofschen Chronik.
00:24:32: Zu den beiden Werken des späten fünften Jahrhunderts wären wir natürlich auch mal kommen und sie besprechen aber dann erst wenn wir chronologisch noch angekommen sind versprochen.
00:24:42: also Diese hier, fünfzehn erwähnten Familien waren im Schnelldurchlauf.
00:24:47: Nummer eins die Oberstolz natürlich!
00:24:50: Was muss euch noch zu ihnen erzählen was ihr nicht schon wisst?
00:24:52: Zweitens die Familie Jude Nachbarn eines zweigster Oberstoltz in der heutigen Reingasse Die anders als die Namen vermuten lässt nicht Juden sind sondern einfach in einem Haus wohnten das so jude irgendwie hieß.
00:25:07: Drittens, die Hardefuss.
00:25:09: Der Namensgeber und Vorfahrer Heinrich Hardefuß lebte Mitte des threizten Jahrhunderts und war bekannt dafür, dass er hart zuschlagen konnte, da er der Familienname oder Beinahme besser gesagt hatte Faust-Hardefusst.
00:25:22: Viertens – Die Familie Aducht.
00:25:25: Köln.
00:25:25: Geschichtekenner werden den Namen sicherlich kennen, da Rich Modes in die Familie einheiratete und daher eine Aduft wurde.
00:25:33: Ihre wohl zum großen Teil wahre Legende spielte sich dann der Mitte des vierzehn Jahrhunderts ab.
00:25:38: Dazu kommen wir aber noch, ne?
00:25:40: Stürbt angeblich Scheintod und erwacht wieder von den Toten mit dem Pferdeköpfen die aus dem Tour am Neumarkhaus schauen.
00:25:48: Kommen wir aber auch dazu!
00:25:50: Fünftens Die er gerade erwähnte.
00:25:52: Richtmodus selbst war eine Patrizierer natürlich und war eine geborene Lüßkirchen.
00:25:58: Gürtel ebenfalls diesem Club der fünfzehn Familien.
00:26:01: Sie wohnten nahe der Gleichnamenkirche im Rhein, im Süden von Köln und benannten sich einfach nach ihrem Wohnort Lüßküchen.
00:26:09: Nummer sieben ist die Familie Grinn.
00:26:12: Richtwin-Grinn ist einer der großen Sieger nach den Ereignissen an der Europforte.
00:26:16: Er und damit auch sein Familienklang kehren nach der Vertreibung der Weisen in das Schärfenkollium zurück aus dem sie zuvor verdrängt worden waren.
00:26:23: Siphtens – und vielleicht habe ich jetzt keine Lust mehr noch es noch den Rest aufzähle Ich kürze gleich ab, keine Sorge.
00:26:29: Aber auch die Familie Reiz von Frenz gehörte zu den Profiteuren.
00:26:34: Rutger Reitz von Frems würde in der kommenden Schlacht bei Worring kämpfen.
00:26:38: Später würde er erst zum Bürgermeister der Stadt Köln schaffen und während sich viele Kölner Patriezergeschichte im Laufe der Geschichte verlieren würden oder männlichen Stamm aussterben – auch traurigerweise die Oberstolzen – gibt es die Familie Die Reiz Von Frens bis heute!
00:26:57: Die restlichen der fünfzehn Familie sind die Familien Gier, Hürz, Hirtselin, Quartamard, Schärfgien wirklichen Schülern habe und Spiegel sowie vom Horn- und Kleingedank.
00:27:08: Innerhalb dieser fünfzehnten Familien würde sich bis die bürgerliche Elite der Stadt Köln hauptsächlich darstellen.
00:27:16: Wie gesagt es gab noch Dutzende weitere Familien wie die Birkelins oder Hardenrats aber vielleicht kommen wir da anderes mal zu würde ich doch noch mal auf die Weisen von der Müllengasse zurückkommen.
00:27:30: Die vertriebenen Patrizier hier!
00:27:32: Sie haben Köln über Jahrzehnte dominiert, vor allem im dreizehn-Jahrhundert waren sie bis zu ihrer schnell und nachhaltigen Anmachtung und Vertreibung im Jahr zwölfund achtensechzig DIE patriezische Familienköln gewesen... Und leider im heutigen kollektiven Gedächtnis der Stadt.
00:27:48: außer ihr seid History Nerds... Ich und ihr seid history nerds, sonst würde diesen Podcast nicht hören.
00:27:55: Ja sie sind trotzdem meiner Meinung nach im populären Gedächtnis, kollektiven Gedechenster statt völlig vergessen.
00:28:01: Auf dem Rathaus-Turm finden wir zwei Oberstolzen aber keinen einzigen Weisen von der Mühlenkasse.
00:28:08: Sie waren jedoch die erste große mächtige Patriezerfamilien Köln hochgebildet besessen von französischer und lateinischen Literatur.
00:28:16: Sie hätten meiner Meinung auch wirklich einen Platz verdient am Rathausturm Aber ihre Gegner, besser gesagt ihr Bezwinger haben gut daran getan sie vergessen zu machen.
00:28:26: Geschichte wird wohl doch von den Siegern geschrieben.
00:28:37: Okay jetzt waren wir gerade sogar ein bisschen in Zukunft gesprungen wie bürgerliche Elite der Stadt Köln aufgestellt war im weiteren Verlauf sogar des vierzehn Jahrhunderts.
00:28:47: Zwölfhundert achten sechzig hatte sich entschieden wer innerhalb der Kölner bürglichen Elite die Stadt regieren würde.
00:28:53: das war nun auf sehr blutige Weise in dieser einen Oktober Nacht an der Ure-Pforte geklärt worden.
00:28:59: Die Obersturzten haben gewonnen, aber reagiert denn immer noch den Jurienköln?
00:29:05: und auch eigentlich der Faktor?
00:29:07: Auch wenn er sich schon seit längerem nicht mehr in Köln befand – richtig!
00:29:11: Der Erzbischof von Kölnen.
00:29:13: Ungeachtet allem was passiert war, der ErzBischof vom Kölner war weiterhin der oberste Stadthair.
00:29:19: Dass es nach zwölfundsechzig so lange dauerte bis sich die Stadt nach den Ereignissen an der Ruhrpforte mit ihm aussöhnte, lag daran dass wir hier nicht nur einen städtischen sondern auch regionalen Konflikt gleichzeitig hatten.
00:29:31: Graf Wilhelm IV von Jülich und Erzbischof Engelbert von Falkenburg wohnen sich einfach nicht einig!
00:29:37: Und so zog sich der Konflikte bis ins Jahrzehntspür von eininsevzig hin – mit Folgen für Köln.
00:29:43: Als Albertus Magnus gebeten wurde, einen Frieden zwischen allen Parteien auszuhannen waren, einfach schon mehrere Jahre vergangen seit der Schlacht eine Urupforte.
00:29:52: Womit wir beim Intro dieser Folge gekommen wären und dem Bogen ja zurückschlagen.
00:29:59: Wie gesagt, die genauen Worte zwischen den beiden Engelbert und Albertus Magnus wissen wir nicht aber ins gewissen Gerät hat Albertus Magmus dem Kölner Erzbischof wahrscheinlich schon.
00:30:10: Die Lage des Kölners Erzbeschos von Engelberth war einfach eine Missliche so lenkt er ein.
00:30:17: Am sechzehnten April zwölf und ein siebzig wurde daher die Sühne präsentiert.
00:30:22: Diese war zweigeteilt, einmal zwischen dem Erzbischof von Köln und dem Grafen von Gülich der nach Verkündung dieser Sühnen den Erzbushof nach drei Jahren endlich freien ließ.
00:30:35: Damit verbunden – das macht man natürlich nicht einfach so aus Nächstenliebe – war eine enorm hohe Lösegeldzahlung, die Wilhelm der Väter von Gulich nutzte sich mehr verseilen zu beschaffen seine Macht auszubauen als Graf von Jülich im Westen von Köln.
00:30:50: Lange profitieren konnte er davon jedoch nicht, der Mann, der es geschafft hatte während seiner langen Regentschaft zwei Kölner Erzbischöfe gefangen zu nehmen – eine Konne von Hochstaunen in Ingebet von Falkenburg – dieser mächtige Mann wurde bei einer Straßenschlacht den Aachen, zwölf und achten siebzig von Aachener Bürgern erschlagen, als er dort versucht dem Auftrag des Königs Steuern einzutreiben.
00:31:14: wirklich banal!
00:31:15: Eigentlich.
00:31:17: Was für eine Ende!
00:31:18: Der zweite Teil der Söhne war natürlich zwischen Erzbischof und der Stadt Köln.
00:31:23: Gegenüber der Stadt, weil die Söhnen die.
00:31:25: Engelbert verkündete eine quasi komplette Kapitulationserklärung, die nun in ihrer Form als Privileg vom Erzbeschiff an seine Untertanen rein formell nur kaschiert wurde.
00:31:36: Engelbett betonte darin dass er sich mit seinen Zitat lieben treuen Kölner Bürgern Zitatende vertragen habe.
00:31:44: Er sei nicht sauer über den Tod eines Bruders Dietrich.
00:31:47: Er verlange kein Schadensersatz und sei auch nicht mehr zornig.
00:31:51: Er sei zwar der oberste Gerichtsserr, würde aber nicht weiter in den inneren Angelegenheiten Kölns eingreifen wollen.
00:31:58: Kölner Bürger werde er immer im Herrschaftsgebiet schützen.
00:32:01: Sie überall in seinem Herrschaftesgebiet soll frei reisen lassen und sie nicht vor fremde Gerichte außerhalb Köln-Szerren.
00:32:09: Letzteres war ja immer ein Städterstreitpunkt gewesen.
00:32:11: Und ein weiterer wichtiger Punkt Er würde keine neuen Bogenfestungen im Kölner Umland bauen.
00:32:19: Ah ja, und der erneut verhängte Kirchenbein über die Stadt das interdikt wollte er auch aufheben.
00:32:23: und ja liebe Leute ihr kennt Engelburg von Falkenburg bereits besser als ich.
00:32:28: aus den letzten Podcast folgen.
00:32:30: wird er sich an diese Sühne halten sowie an die unzähligen Vorherring?
00:32:35: Nein natürlich nicht!
00:32:39: Also ein Jahr später lässt er sich vom Papsten rum bestätigen, dass die Syne mit Köln unrechtmäßig sei.
00:32:45: Aber dieses Mal – heute wir können aufatmen!
00:32:48: Hat das keine großen Auswirkungen mehr?
00:32:50: Denn auch wenn der Papst ihn von den Bestimmungen der Syne freisprach, erstaunlicherweise hielt sich der Erzbischof dennoch de facto realpolitisch an die gemachten Abmachung und hielt Frieden.
00:33:04: Na ja, das Interdikt hob er leider nicht auf.
00:33:06: kölnisch-sicher Handlungen blieben weiterhin verboten.
00:33:09: Reichspolitisch bedeutsam war er als Eier der Königsmacher die Rudolf den ersten zum Ersten Herrscher aus dem Hause Habsburg machte – was damit eine wirklich jahrhunderte langer Episode europischer Geschichte startete.
00:33:23: Engelbert selbst setzt dem Habsburger in Aachen im Jahr zwölf und dreinsebzig die Krone auf den Kopf.
00:33:29: ein Recht, was die Körnerärztbüsche für ihr seit langem erfolgreich innehatten.
00:33:32: auf Reichsebene.
00:33:34: Und deshalb die Bibel-Leute heißt der Rudolfplatz in Köln übrigens Rudolf Platz, ne?
00:33:39: Das ist dieser Rudolf, der damit gemeint ist.
00:33:42: Ein Jahr darauf am vierzehnzehnten Oktober zwölfhundertvierundsiebsig starb der Erzbischof Engelbert von Falkenburg.
00:33:50: da er weiterhin Kölner mit einem Bann belegt hatte wurde er nicht im Könadrom sondern in der Bonna Münsterkirche beigesetzt.
00:33:58: eine historische Vorausdeutung für den weiteren Verlauf der weltlichen Macht, der könne Erzbischöf in Köln.
00:34:05: Ingebert's Bilanz ist jetzt aus meiner persönlichen Sicht meine persönliche Meinung echt verheerend.
00:34:11: Er hatte von seinen Vorgängern Konrad von Hochstaden quasi eine landesherschaftliche Stadt geerbt.
00:34:19: bei seinem Amtsantritt zu von einzigzig und dann alles vermasselt uns fortgeschmissen.
00:34:24: die frühen verbündende Stadt Die Handwerkszünfte hat er sofort verprellt.
00:34:29: beim Amtsentritt das Sie sich sogar direkt mit ihren ehemaligen Gegnern den Geschlecht in dem Patrizian Kölns verbündeten.
00:34:37: Stets war er wortbrüchig, brach jeden Streit vom Zaunen mit der Stadt Köln, die ihn erfinden konnte und verlor damit auch immer mehr an Rückhalt und Glaubwürdigkeiten der Stadt.
00:34:47: Am Ende endete dies sogar mit seiner Gefangennahme und einer dimütigen Haft vor mehreren Jahren, die ihm wirtschaftlich ruinieren sollte.
00:34:55: Und Albertus Magnus?
00:34:56: Der Mann, der so auf den Kölnen gewirkt hatte?
00:34:59: Er war zum Zeitpunkt dieser Ereignisse bereits über siebzig Jahre alt.
00:35:03: Ab zwölfhundsiebzig residierte er hauptsächlich in Köln und wirkte am hiesigen Dominikaner Kloster nahe der Dombostelle, dort starb er auch im Jahr zwölfeinachtzig und wurde dort in seinem Kloster beigesetzt.
00:35:16: Achtzehnhundertvier wurde das Kloster aufgelöst und im Zuge dessen später abgerissen.
00:35:22: Seitdem ruhen seine sterblichen Überreste hinter benachbarten Kirche St.
00:35:26: Andreas.
00:35:28: an der Stelle Einst den Dominikaner Kloster steht heute eine Seniorenresidenz.
00:35:33: Oder für die Älteren hier unter uns, dort stand bis vor rund dreißig Jahren noch die alte Hauptpost.
00:35:38: Interessant ist die Rezeption von Albertus Magnus.
00:35:42: Er wurde erst dreihundertzwanzig Jahre später im Jahr sechzehnhundezwanzig selig gesprochen.
00:35:49: Es dauerte da nochmal zusätzlich dreihundert und neun Jahre, bis er vom Papst heiliggesprochen wurde.
00:35:56: Lange Zeit!
00:35:57: Besser gesagt, Jahrhunderte stand unser Wahlköllner im Schatten seines eigenen Schülers, den er ausgebildet hatte.
00:36:04: Thomas von der Queen.
00:36:06: Schön also dass Albertus Magnus auch in wissenschaftlicher Sicht wieder mehr Aufmerksamkeit erhält in jünger Zeit.
00:36:12: Albertus' Magnus ist als steinende Figur am Kölner Rathaus-Turm verewigt.
00:36:17: Als Mönch mit Buch und Feder in der Hand ist er dargestellt, wofür man ihn dem Ersten kennt als großen Gelehrten seiner Zeit.
00:36:26: Universität Köln.
00:36:27: von den Hauptgebäuden gibt es auch eine moderne Statue, von die ein ähnlicher Atomweise zeigt als Mönch mit Buch und Feder.
00:36:35: Belasten wir das also für heute!
00:36:37: Die Nachwirkungen der Schlacht in einer Ure-Pforte waren... hm doch etwas umfassender, ich dachte die Folge ist hier wieder lang geworden verdammt.
00:36:44: All das wollte ich eigentlich noch in die vorherige Folge packen.
00:36:46: gut dass sich das nicht gemacht habe, das wäre eine sehr lange Folge über die Ure Pforte geworben.
00:36:51: Meine Quellen sind treu begleitet dieses Podcast Hugo Stegkampon, Kalditmar, Köln im Hochmittelalter sowie Manfred Grotens, Körn im Dreizehnjahrhundert.
00:37:00: Vielen Dank dieses Mal an Ralf, Madis Antje, Christian Silvia und Uwe für eure Trinkgelder via PayPal!
00:37:07: Danke ebenfalls an meine langfristigen Supporter auf Steady die damit die langfristige Finanzierung des Podcasts ermöglichen und als Dank dafür Lesezeichen halten haben oder auch sogar ein Zugriff auf meiner Audio Voice Map Tour durch das römische Kölner Alten haben.
00:37:23: Vielen Dank daher dieses Mal an MKL-Judit Sascha Hans, Christian Zibülle, Stephanie Thilo Ernst, Victoria Claudia Uschi Uwe Gjörg Michael Alexander Markus Detlef, Michael Leo Barandolf, Dominique Ernst Axel Lukas Claudia Nora Thomas Frank Reiner Roland Thomas Natja Heinrich Tomn, Nizia Katrin Rogier Sabine Moritz und Marc.
00:37:44: Vielen lieben Dank!
00:37:45: Wer jetzt noch eingeschaltet ist kann ja gerne mal ein Keks als Kommentar posten und diese Podcast-Folge würde mich freuen.
00:37:53: Ich mache wahrscheinlich irgendwann wieder eine Sommerpause, wahrscheinlich erst der spät nehme ich im September aber da lasse ich euch noch... Also ich gebe euch noch bestreiten wenn ihr es machen sollte.
00:38:05: Empfehle diesen Podcast also weiter, bewertet ihn in der Lieblingsapp eurer Wahl.
00:38:10: und ja bis zum nächsten Mal!