Der Podcast über die Geschichte der 2.000 Jahre alten Stadt Köln
00:00:00: Ich bin geboren am siebten September, und am dritten September, sprach der zweite Weltkrieg aus.
00:00:11: Bin ich zur Schule gefahren?
00:00:13: Und dann kam ein Tiefpflegeangereff.
00:00:17: Da habe ich das Rad hingeworfen und bin an der Seite bei Schlappacher Straße runter und hab mich da in die Büsche geschlafen.
00:00:27: Hallo und willkommen zu einer neuen Schnipselfolge in meinem Podcast während meiner Sommerpause, Jahres zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:34: Was ist eine Schnipselfolge?
00:00:36: Schnipselfolgen sind Folgen abseits der chronologischen Erzählungen hier im Podcast.
00:00:41: das können Interviews sein oder Fachgespräche Buchvorstellungen und dieses mal ist es wieder ein Interview wobei es eher
00:00:50: ein
00:00:50: genussvolles Zuhören ein interessiertes zuhören meinerseits hier in dieser Folge.
00:00:56: In dieser Folge treffe ich auf Karl-Mathar, der ist neunzig Jahre alt.
00:01:04: Er hat also schon wirklich sehr viel erlebt in seinem Leben und vor allem hat er auch noch den Zweiten Weltkrieg als Kind und als Teenager miterlebt.
00:01:13: Karl-mathar wird neunzunddreißig geboren und wächst in Köln, holt weiter auf.
00:01:17: Dort wohnt er übrigens immer noch zu seiner Geburt.
00:01:20: Es holte gerade erst frisch eingemeilt in die Stadt Kölnen.
00:01:23: Erst naunzentvielzehn war dieser Teil des rechtsrheinischen Kölns an die Domstadt gefallen.
00:01:30: Jetzt habt ihr wahrscheinlich auf die Länge dieser Folge geschaut, boah das ist ziemlich lang!
00:01:35: Ja aber ich bin bei Zeitzone Interviews immer der Meinung dass ich niemals unterbreche und niemals was wegschneide weil Was wir hier machen, ist ja das Erstellen von einer Primärquelle.
00:01:45: Hier haben wir ein Zeitzeugen der uns von der Zeit berichtet die immer schwerer durch Zeitzeuge zu belegen ist einfach weil es nicht mehr so viele von denen gibt und deshalb sehe ich es als meine Aufgabe an da nicht zu kürzen sondern wirklich so viel wie möglich euch dazu bringen.
00:02:01: Deshalb wenn ich es euch schmackhaft machen muss wenn schon ich es bisher nicht geschafft habe dass euch das anhört eben die Kindheitserlebnisse eines neunzigjährigen Mannes zu hören.
00:02:13: Da sah ich so viel gesagt, ihr erfahrt wie es mit Holwei in der Nazi-Zeit war.
00:02:18: Ihr werdet erfahren, wie der Einsturz der Müllheimer Brücke war – der ersten Müllheimer Brücke.
00:02:22: Ihr erfahrts wie der Karl in eine fast zerstörte Kirche reinsprintet und noch gerade das Allerheiligste aus der Kirche rettet!
00:02:33: All das könnt ihr hier in dieser Folge hören.
00:02:35: Karl-Mathars Familie war eine Bäcker-Familie.
00:02:37: Seit mehreren Generationen ging sich schon diesem Handwerk
00:02:40: nach.
00:02:41: Ihr Laden, ihr Geschäft mit Backstube im Hof war auf der Bergisch-Gladbacher Straße fourhundertseinhalb Jahre alt.
00:02:48: Das Gebäude steht auch heutzutage noch.
00:02:50: Es hat doch den Zweiten Weltkrieg umbescheidt überstanden.
00:02:53: Wäre dem nicht der Fall vielleicht würde Karl Mathar dann gar nicht mehr leben weil dort im Keller des Gebäudes haben sie oft... Zuflucht vor den Bomben des Zweiten Weltkriegs gesucht.
00:03:04: Was aus der Backstube geworden ist, das erzählt euch Karl nachher selber im Podcast kurz vorweg wie sie dieses Gespräch zustande gekommen.
00:03:12: Seine Tochter die Beatrix hatte mich per Mail angeschrieben und daraus entstand ein freundlicher kleiner E-Mailwechsel und dann haben wir uns geeinigt doch mal ihren Vater zu interviewen, der wirklich sehr viel zu erzählen hat.
00:03:26: Ja und so kam es dann in einem Juni-Tag glaube ich das sich dann zu Karl Matar und seiner Frau Ursula auch neunzig Jahre alt also auch noch den zweiten Weltkrieg erlebt sich zu denen nach Hause gefahren wird nach Köln-Holweide ja und dabei bei Keksen und Café dass wir uns da unterhalten haben.
00:03:43: Und die Konstellation ist wie folgt Ich besitze leider nur zwei Mikrofone.
00:03:48: eins habe ich natürlich dem Karl gegeben das andere mir selber.
00:03:52: Je werdet im Hintergrund aber noch zwei andere Personen hören, einmal die Beatrix selber sie hat sich natürlich beim Gespräch dazu gesetzt und die Ehefrau von Karl also auch Beatrix Mutter Die Ursula ist auch dabei.
00:04:05: ja und deshalb wenn ihr die beiden mal im Hinterrund hört und denkt vorms der Tonisch so gut.
00:04:10: es liegt einfach daran.
00:04:11: ich bin ein kleiner Podcast.
00:04:12: Ich habe nur zwei Mikrofonen.
00:04:14: Hätte ich vier hätte ich den Bein natürlich auch eins gegeben.
00:04:17: So,
00:04:18: jetzt kleiner Fun Facts bevor wir beginnen.
00:04:21: Wir beide haben vor dem Gespräch gesagt kommen!
00:04:24: Wir duzen uns oder?
00:04:26: Immerhin schütten wir hier unsere Vergangenheit aus.
00:04:30: Haben auch gesagt komm Karl, du bist Karl ich bin mit ihm.
00:04:34: Während des Gesprächs versagen wir dabei vollkommen.
00:04:38: Ich verhasbe mich ständig und er mich dann auch weil mein Spiegel natürlich sein Gegenüber.
00:04:45: Wie gesagt, wir haben uns davor geduzt und nach dem Gespräch geduzen als die Aufnahme lief.
00:04:49: Haben wir das irgendwie nicht mehr hinbekommen?
00:04:52: Nur so viel zum Rande werden manchmal euch irgendwie irritiert fühlt dass ich kurz stotter oder sowas zwischen du und sie Vorab bevor wir einsteigen, vielen lieben Dank an meine Stadis die solche Folgen ermöglichen.
00:05:05: Stadies sind Unterstützer meines Podcasts, die mir finanziell jedem Motto was in den Hut werfen automatisch und damit mir Projekte ermöglichern, die etwas aufwendiger sind denn so gerne nicht Zeitzeuge-Gespräche machen.
00:05:17: Die Vorbereitung Durchführung und Nachbereitung und Recherche sind diese vor natürlich viel viel aufwändiger als nur im Buch zu lesen paar Aufsätze das zusammenzufassen um daraus eine kleine Podcastfolge zu machen all drei Wochen.
00:05:29: Deshalb vielen lieben Dank an meine Stadies, dass sie mir helft auch solche aufwendigen Folgen zu produzieren.
00:05:35: Es gibt Podcasts die dann solche Folgen nur exklusiv für ihre Stadys, für ihre Bezeiten und Unterstützer herausbringen.
00:05:41: das ist nicht so mein Ding.
00:05:42: ich möchte weiterhennen, dass jegliche Podcastfolger mir kostenlos alle möglich verfügbar sind aber daher müsste es mir erlauben, dass ich zumindest sage vielen dank liebe Stadis, dass ihr das hier finanziert und ermöglicht habt.
00:05:56: für alle anderen was ja jetzt würde ich sagen Hören wir doch mal in die Folge rein und beginnen einfach.
00:06:13: Ja, wenn ich das so ausdrücken darf... Wir sind eine inzwischen alteingesessene Holweider-Familie.
00:06:24: Ursula ist Nippelserin.
00:06:27: Ich bin Holweiter Und Ursula wird Ende des Monats neunzig Jahre alt Und ich habe inzwischen die fünfundneunzig
00:06:41: erreicht.
00:06:44: Wenn ich fragen darf, wohin nippest denn?
00:06:47: Weil ich bin selber nippester also gebürtiger Nippester.
00:06:49: Ich wohn schon lange nicht mehr da.
00:06:52: Achst!
00:06:54: Echt jetzt...ich kann es dir jetzt sagen weil ich dann nicht mehr wohne und auch keiner meiner Verwandten wohnt mir.
00:06:58: Da hab' ich wohnt in der Cameroonstraße.
00:07:00: Und hier in der Toboschraße.
00:07:02: Ach du liebe Zeit.
00:07:03: Da waren wir vielleicht sogar mal... Gucken
00:07:04: Sie mal wie das Thema wieder So zusammenkommt.
00:07:09: Wahrscheinlich haben wir einen unterschiedlichen Jahrzehnten dort gewohnt, oder?
00:07:13: Ja das auf jeden Fall.
00:07:15: Ich war ja neunzigern.
00:07:16: Ja aber die Eltern werden dann da in unserem Alter sein.
00:07:23: Unser Haus ist thirty-fünf gebaut.
00:07:26: Wie alle Häuser eigentlich da.
00:07:30: Das ist wie Kölnensendorf einfach.
00:07:32: Wie
00:07:35: viel
00:07:37: Parallel man da
00:07:39: hat?
00:07:39: Eben, also auch ausgerechnet Afrika für du.
00:07:41: Das ist ja wirklich klein!
00:07:44: Ja wir sind also inzwischen achtundneinzig Jahre verheiratet.
00:07:51: Ein Schul-... Achtundsextig Jahre verHeiratete und so lange wohnen wir hier in diesem schönen Altenhaus.
00:08:02: Das Haus des Ninzehunderts Sechs gebaut worden, bezogen worden und es war für mich ein Erbstück.
00:08:14: Die älteste Schwester meiner Mutter war meine Patentante und hat mir das Haus kurz vor ihrem Tod vererbt.
00:08:23: Kurz vor dem Tod verirben?
00:08:25: Ja.
00:08:25: und dann sind wir beide nachdem wir gearbeitet haben hier eingezogen allerdings bescheiden erst um nur in die drei Zimmer, weil hier noch Geschwister meiner Mutter wohnten.
00:08:42: Also älter Herrschaften und als sie dann starben sind wir nachher nach und nach in das ganze Haus eingezogen und haben das nach unseren Wünschen und Vorleben umgebaut modernisiert.
00:09:01: Aber so gesehen ist das Gebäude noch im Originalzustand?
00:09:05: Das Haus ist sonst im Original-Zustand, aber wir haben moderne Thermofenzer.
00:09:11: Wir haben eine Heizung eingebaut, eine Gasheizung oder Wasserheizungen eingebauen und wir haben noch eine Dusche angebaut.
00:09:21: Und ja, was haben wir sonst noch so alles gemacht?
00:09:27: Neue Hause... Also da ist schon die ganze Menge!
00:09:31: Das hat sich bis heute hin gezogen.
00:09:34: Wir überlegen auch, wenn Dinge kommen die das moderne und kostensparend sind, dann bauen wir sie wieder ein und versuchen es zu realisieren.
00:09:51: Und klar man baut immer einen eigenen Augenblick?
00:09:53: So ist das ja.
00:10:03: Wie war eigentlich Holweide vor dem Zweiten Weltkrieg?
00:10:05: Wie viele Stadtteile, die am Rande des Kölner Zentrums liegen, war auch Holweider doch eher etwas ländlich agrarisch geprägt.
00:10:14: Das änderte sich natürlich durch die Industrialisierung.
00:10:17: Im Jahr nine sechs bekommt es Holweiden Anschluss an die Straßenbahn und damit beginnt der Aufstieg dieses Stadtteils als urbanes Viertel.
00:10:28: In den letzten Jahren wird die Pfarrküche St.
00:10:32: Maria Himmelfahrt erbaut, dass es noch ein Gebäude ist, das sehr wichtig in der Geschichte von Karl-Martha ist und immer heute noch wichtig ist.
00:10:49: Ich bin hier zu Juli-Jahre und ich bin geboren am siebten September, nineteenhundertdreißig.
00:11:08: Und am dritten September, neunzehnhunderteißig brach der zweite Weltkrieg
00:11:17: aus.
00:11:22: Der zweite Weltkreis aus... Ich greife das mal etwas so.
00:11:30: Davor bin ich natürlich hier in der Grundschule hierher, nach dem vielen Schuljahr auf das naturwissenschaftliche Gymnasium Mülheim.
00:11:44: Damals hieß die in einer Zeit Oberschule für Jungen.
00:11:50: Naturwissenschaftlich außerrichtete Schule und ... Dann zur Zweite Weltkrieg ausbrach, änderte sich natürlich alles für uns.
00:12:06: Ich bin aufgewachsen als Back-Backersohn und wir sind eine alte Backer Handwerkerfamilie.
00:12:16: Mein Vorfahrt, mein Großvater und meine Großmutter hatten an der Bay Schlappacher Straße, in Urweide ein Haus gebaut und eine Bäckerei gegründet.
00:12:33: Und diese Bäckerei hat bestanden bis in der dritten Generation, bis zu den Hundertdrehen Achtzig.
00:12:42: Und dann hat mein Bruder – ich bin der älteste Zuhausewesen von vier Geschwistern, insgesamt vier Geschwestern und der mein Bruder Willi hat, in three ninety-neinzeitig, aufgegeben weil der Druck durch die Großmärkte begann.
00:13:08: Und ja das ist eine Frage wie man das nimmt.
00:13:14: Der hätte natürlich auch mit solchen Verkaufsständen im Großmarkten gut bestehen können aber da war nicht.
00:13:26: Die Initiative war nicht da dafür.
00:13:30: Da muss dann auch das Unternehmen unbestellt werden drauf.
00:13:36: Dann ist das Haus weiter vermittelt worden und mein Bruder ist vor drei Jahren mit ihm gestorben.
00:13:46: Vor drei Jahren ist mein Brudel gestorgen, aber es geht ja hier um unsere Familie.
00:13:56: Wir beide sind, also hier haben wir hier in der Jahre und haben in den Jahren.
00:14:03: Wir sind hier eingezogen.
00:14:05: Und dann haben wir in den Jahr und neunzehntneinhalb Jahren das Kind des Sohn Bernards geboren.
00:14:18: Zwei Jahre später ist es die Beerdrecksgeborene.
00:14:25: Seitdem haben wir noch einen Nachkömmling, ist er bei uns eingetroffen.
00:14:32: Das ist unser Jüngster, das ist der Georg.
00:14:37: Der ist alt und sächsisch
00:14:39: gebrochen.
00:14:42: Die Kinder sind alle hier im Hause groß aufgewachsen.
00:14:47: Jeder hat zu einer bestimmten Zeit ein Zimmer gehabt, kann man so sagen?
00:14:56: Ja die Nazi-Zeit!
00:14:58: Das
00:15:00: Problem ist, dass ich jetzt reinbeiße.
00:15:02: Ich knack das ins Mikrofon.
00:15:03: Es muss ein Moment sein, wo keiner von uns beiden spricht und dann kann ich es rausschneiden.
00:15:06: Wenn er etwas ganz Tolles erzählt ...
00:15:08: Ja, ich trink immer gerade am Kaffee.
00:15:11: Reinbeißen?
00:15:12: Dann ist es durch!
00:15:19: Das war also so... Wir waren eine christenkatholische Familie.
00:15:26: Willi und ich sind sehr früh mit sieben Jahren.
00:15:35: schon Messdiener geworden und auch entsprechend erzogen worden.
00:15:39: Nun war bei uns in der Familie ein besonderer Geist, meine Großmutter stammte aus Mehlem am Rhein und hatte in Rehmagen Köschchen gelernt und war als Ausgebildete Köschin, Hotelköschin nach Göln eine jüdische Familie und war natürlich in ihrem ganzen Lebensinhalt positiv zum Judentum eingestellt.
00:16:20: Erzählte immer von der Familie, das waren eine reiche Kaufmannsfamilie.
00:16:30: In der Familie selbst war ein Erstmädchen, ein zweitmädchens sie als Köchin Und ein Kutscher gab es noch.
00:16:44: Dann gemacht man sehr, wie reich die war.
00:16:49: Als das alles kam, meine Großmutter beobachtete das ganze sehr kritisch mit dem Nationalsozialismus.
00:16:59: Ich kann mich erinnern auf die jüngste Zeit als ich so sieben oder acht Jahre alt war und die Äußerungen meiner Großmütter damals schon... immer negativ waren.
00:17:13: Irgendwie hatte sie Informationen oder was weiß ich, sich sprach immer davon, was hier im Haus gesprochen wird.
00:17:24: Da dürfte ihr draußen nicht drüber sprechen und dann tat sie einen Ausspruch.
00:17:31: Sonst kommen wir alle nach Dachau.
00:17:35: Für mich
00:17:35: war Dachow überhaupt so... Als Kind zunächst, ja kein Begriff.
00:17:41: Aber das Wort Dachau hat die Schmer eingeprägt und in unserer Nachbarschaft wohnte eine in der Familie gleichaltreie... Ja, nach Wieserschätzlerzahn auch so eine Familie, auch Hohlweider
00:18:02: usw.,
00:18:03: die hatten auch mehrere Erwachsene Söhne unterstatt Söhne waren alle in der Partei.
00:18:14: Einer davon habe ich nur in Uniform gekannt, in der Uniform der politischen Leiter.
00:18:24: Ich weiß nicht ob sie eine Vorstellung davon haben wie die Leute auszuhauen.
00:18:28: Die hatten Stiefel, braune Brichesgrößen, Koppel dann hier noch so ein Querriemen... Braunhemd und Trockenmützen, Schirmützeln mit vorn einer Kordel drauf.
00:18:49: Die waren dann auch wieder Silber oder Gold usw.
00:18:54: Und diese politische Gruppe, eine CRP-Ochtsgruppe war in Hawaii an der Johann Beenzbergstraße im Alten ... Mir haben ein Rathaus untergebracht.
00:19:15: Von der Großmutter und natürlich auch von meinen Eltern wurde immer drauf hingewiesen, alles was hier gesprochen wird im Haus, da dürfte ihr draußen nicht drüber sprechen.
00:19:30: Ja verständlich!
00:19:31: Und ich wurde dann zehn Jahre alt und da kam ich automatisch ins Jungfunk.
00:19:40: Das wäre meine nächste Frage gewesen, war ab dem Zeitpunkt gab es sie dann die Pflicht dort beizutreten als
00:19:45: Kind?
00:19:46: Die Nazis hatten das sogenannte Reichschuhr- und Verpflichtungsgesetz.
00:19:51: Und nach dem Reichschuwr- und verpflichtungs-Gesetz kam man mit zehn Jahren in den jungen Volk um mit vierzehn Jahre in die Hilderjohren.
00:20:02: Und dann weiter in die nächsten Stufe war mir der Achtzehn in den Arbeitsdeals.
00:20:09: Das kreibe ich mal so vorweg.
00:20:13: Wir kamen dann auch ins Jungvog, das war alles zu selbstverständlich und da musste ich jeden Samstag, vierzehn Uhr in Hawaii in der Schule Neuferlernstraße antreten.
00:20:32: War Appell!
00:20:34: Und dieser Appell wurde appellant von... ja auch vom Hinter Jurundführer waren, da gab es Fennleinführer und Jungzuchtführer.
00:20:58: Ja, dann war noch eine Stufe davor.
00:21:02: Die Jungzuchführer hatten ne grün-weiße Schnur hier.
00:21:06: Und die jungen Mannschaft hat ne rot-weiße Schnur.
00:21:13: Dann stellten wir uns auf und dann wurde abgestellt.
00:21:19: Und dann wurde festgestellt, wer da war und wer nicht da war.
00:21:26: Anschließend ging es die ganze Gruppe Marsch, also die ganze Jungzucht-Marsch.
00:21:39: Kennen Sie die Gegend in der Eiffel der Straße?
00:21:42: Ich kenne wohl weiter ein bisschen aber jetzt nicht jede Straße.
00:21:46: Kleiner Einschub hier, die Neufelder Straße kenne ich natürlich.
00:21:49: Ich wusste nur nicht wie sie heißt... Die Straße ist ja so, die geht ja zwischen Berge-Stadtbacherstraße glaube ich und an Krankenhausflöbe entlang Richtung Mauspfad oder?
00:22:00: Wenn ich mich nicht irre!
00:22:01: Ich kenne die Straße, ich wusste nun nie wenn ich sie entlang fuhr dass sie so heißt.
00:22:05: also hier habe ich Blützen erzählt.
00:22:07: natürlich kenne sich die Neufel der Straße.
00:22:10: Also das ich könnte ihnen das heute jetzt noch sagen, ich könnte ihn auf dem Schulhof Neufelder Straße sagen, wo wir standen haben.
00:22:20: Könnte ich Ihnen sagen?
00:22:21: Wir sind rausmarschiert Richtung Haltestelle über die Haltesterngleise weg immer an Neufelder Straße und dann kam der Stronderbach,
00:22:33: wo sich
00:22:34: über den Stronderwach geht.
00:22:36: Und in dieser Zone da hieß es immer drei vier ein Lied Und dann wurden immer drei verschiedene Lieder gesungen.
00:22:48: Das erste Lied, was ich so in Erinnerung habe war Es Rassel und die Moschengnochen.
00:22:56: das zweite war Wir lagen kurz vor Madagaskar und hatten die Pässe an Bocht und das dritte war das Horstweißer Lied.
00:23:07: Und so sind wir dann in geordneter Formation weiter marschiert bis in den Milenforz Und im Meelenforz wurden Geländespiele gemacht.
00:23:21: Ob es rechnete oder nicht, dann kam der manchmal durch den Nest zurück und der ganze Spass lief ab bis ungefähr um siebzehn Uhr.
00:23:35: Um siebzen Uhr wurde dieses für mich als Kind widerliche Spektakel wieder auf der neufelten Straße.
00:23:46: auf dem Schulhof beendet.
00:23:53: Ich habe eben gesagt, der Zweite Weltkrieg hatte begonnen.
00:23:56: in der Backstube arbeiteten normalerweise als ich das so in Erinnerung habe mein Großvater und wir hatten noch zwei Gesellen und beide Gesellen wurden Glockenschlag mit dem Kriegsbeginn eingezogen Und einer davon ist gleich in Frankreich gefahren, zu Tode herkommen.
00:24:28: Was bedeutet das?
00:24:30: Dass wir Zuhause mein Bruder und ich von Anfang an im Back-Battbetrieb mitarbeiten mussten.
00:24:44: Wir hatten ein Lieferwaren, einen Open PIV Kassenwaren.
00:24:51: Der wurde beschlagnahmt.
00:24:55: Ich glaube, der Opa hat dann ein Geld für bekommen aber er war in den ersten paar Monaten schon weg für die Wehrmacht.
00:25:10: Und wir haben dann zwei große Transporträder angeschafft Mit vorne einer großen Tragfläche.
00:25:24: Vorne ein kleines Rad, hinten ein großes Rad und auf diesen beiden Rädern haben mein Bruder und ich während des ganzen Krieges für die Bäckerei transportiert.
00:25:42: aber Ich will das jetzt mal so erzählen.
00:25:51: Wir haben also sehr früh Radfahren Fahrradfachen gelernt, aber die Räder wurden auch schon mal defekt.
00:26:00: Das heißt als der Luftgriech begann Lachen auf der Glatsplette auf der Straße von den zerstörten Fenstern durch die Baumleinschläge und die bedrückenden Schnete in der Decke, in den Räden, in dem Luft.
00:26:28: Wir konnten dann nicht mehr damit fahren.
00:26:30: Und nun, aus der Not mussten wir eine Tugel machen!
00:26:36: Wir hatten in Ruweide, in Schweinheim... In Schweinheimer gibt es eine kleine Straße die heißt in der Hütte und am Ende von der Hüte hatte Karl Eschbach.
00:26:51: Der ist Eschbarskaal.
00:26:54: Ich habe den Neukant in einem grauen Kito.
00:26:59: Hatte der eine Werkstatt, das war Schlosserei.
00:27:04: Der hatte auch ein Gerät um Reifen traumatisch zu reparieren.
00:27:13: Ja wie seht man dazu?
00:27:15: Verstehen Sie also... Da kann ich Juni mit reparieren, konnte er reparieren?
00:27:23: Wir merken dass beim Fahren zwar es gab so einen kleinen So ein kleiner Hubbel, ne?
00:27:30: Wenn wir dann mit den Rädern wieder fahren.
00:27:32: Aber der Karl, der konnte alles, der Ersparz-Karl konnte alles und wenn wir etwas an den Rädern hatten, dann hieß es nur zu Hause, fahr noch mehr Spars-Karren.
00:27:45: Der Mäd hat, sag ich mal so auf Deutsch und aber der Karl arbeitete nicht gegen Geld.
00:27:56: Der arbeiteten nur gegen Nationen.
00:28:01: Der Name vielleicht einen kleinen Grundbetracht.
00:28:04: Wenn ich dahin fuhr, mit einer Reparatur nahm ich immer ein Brot mit.
00:28:13: Alles andere Knapfer
00:28:15: einfach?
00:28:15: Ja wir haben vom ersten Tag an Lebensbeterrationärung zuerst das ist stufenweise eingeführt worden.
00:28:27: Zuerst Fleischwaren, Butterfett und diese Dinge Und dann kam das aber kontinuierlich nach, auch Brot und Gemüse usw.
00:28:41: Der Karl arbeitete... Er hat uns die Räder immer wieder in Gang gesagt, also repariert.
00:28:51: Aber nicht... Das war so, ne?
00:28:54: Das war die Währung dafür.
00:29:00: Ja und dann haben wir aber wie der Willi und ich, wir waren ja Messdiener.
00:29:06: Und das wurde allgewöhnlich beobachtet.
00:29:10: Uns gegenüber auf der Beislappacher Straße wohnte eine Familie X Y und der älteste Sohn war Jungzuchtführer.
00:29:23: Also nur Arztetier in der Gegend?
00:29:26: Ja und wenn wir dann mitunter uns so sahen Dann sagten die zu uns, achter ist ja eine Messer-Dressa.
00:29:37: Die Messen verstehen sie?
00:29:39: Messe in der Kirche und...
00:29:44: Dressas!
00:29:47: Das sind ja essenzielle Messer.
00:29:49: Und gucken unsere Komisch von der Seite an.
00:29:53: Aber wir sind beim Video nicht immer da geblieben.
00:30:02: immer in der Kirche gewesen, in den Kirchen treu geblieben.
00:30:07: Und mein Vater hat dann... Ach so!
00:30:10: Jetzt will ich Ihnen erzählen Ich hatte eben erwähnt die Ortsgruppe in Haubeinen Der NSRB.
00:30:18: Die war in dem alten Rathaus.
00:30:20: Das Rathus ist kriegt zerstört worden.
00:30:23: Da ist heute die evangelische... ... evangelische Kirche drin an der Johann-Belsbitt an der Haltestelle Fischernstraße, die vor Ort
00:30:38: waren.
00:30:42: Die Haltestelle kenn ich hier?
00:30:44: Ich zeige Ihnen gleich das Rathaus.
00:30:46: Da habe ich ein Buch, da sind sehr schöne Fotos dran von den Punkten, die ich hätte erzählen.
00:30:54: und in einem dieser politischen Leiteren wie sie sich landen kam In Regerbäschen abständen bei uns in den Backstuben.
00:31:12: Der Zugang zur Backstube, der war immer über dem Hof praktisch für jeden Möschlich.
00:31:18: Das Tor stand immer offen.
00:31:20: Wir fuhren dann mit den Rättern daraus und da wurde auch Mehl angeliefert und Brickette angeliefert für den Backofen und so.
00:31:29: Und deswegen...der stammte dann auf einmal in die Backstuber und erzählte mit meinem Vater und meinen Großvater.
00:31:38: Und meine Großmutter beobachtete den immer angwöhnlich, und sagte, der hieß auch Willi mit Vornamen.
00:31:50: Wenn er dann wieder rauskam, erinnere ich mich eines Tages, sagte er zu meiner Großmütter Formata, hatte Radio gehört!
00:32:04: Ja, was ist dann Will?
00:32:05: sagte mein Großvote.
00:32:06: Ich erzählte jetzt mal
00:32:07: auf Gaulch.
00:32:08: Ja, Mann!
00:32:10: Will.
00:32:11: Ja... Mir handel wieder die und die Chefe, wo so viel Protoregistertonnen sind versenkt wurde usw.
00:32:20: Meine Großmutter stand am Herd und ließ ihm den Rücken zu.
00:32:25: Das war nicht mehr.
00:32:29: Es wurde geredet darüber, wie viel die deutsche U-Bootflotze an alliierten Schiffen versenkt hat.
00:32:34: Ja, unsere U-Boote und so weiter.
00:32:38: Und dann sagte meine Großmutter Will Hessehügg Meuerns in der westdeutsche Beobachter geguckt es gab nur eine Tartar-Zeitung das war ja alles gleich geschaltet.
00:32:52: Der hieß der Westdeutschen Beobachte und er sagte ne da gucken sie um den letzten Sieg dann wirst du beschädt, weil ich dir jetzt sah.
00:33:04: Auf der letzten Seite standen alles solche Anzeilen von Soldaten die gefallen waren.
00:33:15: Da gab es so eine Einheit-Anzeige.
00:33:19: Schade!
00:33:19: Da habe ich keine Pfund.
00:33:22: Sonst würde ich Ihnen die zeigen.
00:33:24: Ich glaube man kann sie in digitalen Archiven aus
00:33:26: Teil nachwiesen.
00:33:29: Ja hier sage ich, dass man den westdeutsch beobachter online lesen kann.
00:33:32: Es kommt halt drauf an.
00:33:34: also ich habe nie ein Portal gefunden wo man ihn komplett lesen können.
00:33:38: aber es gibt oft Stadtarchive die Online jeweils ihren also den Lokalteil des westdeatschen Beobachters mitsamt Gesamtausgabe aus den jeweiligen Jahren online zur Verfügung stellt.
00:33:52: Von Köln habe ich das noch nicht gefunden, muss ich mal beim historischen Archiv der Stadt Kölnen nachfragen.
00:33:56: Ob die das überhaupt haben oder ob das irgendwo anders liegt.
00:33:59: Bei anderen Städten habe ich es gefunden und auch dort könnt ihr dann das sehen was der Karl hier gleich erklärt mit den Todesanzeigen auf der letzten Seite.
00:34:09: Ich schaue mal dass sich da irgendwie etwas zum Verlinken oder als Bild finden und das packe ich dann auf meine Homepage natürlich Geschichte.göln
00:34:22: Der obergefreite Sohn, Sohn und Sohn ist für Vaterland gefallen usw.
00:34:33: Und dann standen da ein paar Namen von Angehörigen unter die Ehefrau und Zweiter
00:34:39: usw.,
00:34:40: als der wusste sofort was los war.
00:34:43: Dann zog er nicht mal an seinem Verschwand.
00:34:49: Ein anderes Erlebnis will ich Ihnen erzählen!
00:34:53: Das war, da war ich denn so... das zu brennen kann die Wesen sein, Mut gewesen sein.
00:35:00: Also als ich zu zehn Jahre alt war, ja.
00:35:04: Da hatten wir eine Lehrerin, Klassenlehrerin, das war die vollen Jäger.
00:35:09: und eines Tages bekamen wir zwei neue Schüler in der Grundschule.
00:35:18: was ich hier erzählt habe Da haben die vollen Jäger von den neuen, zugekommenen, die Personalien auf.
00:35:37: Und die letzte Frage lautete, welche Religion sie hätten.
00:35:43: und dann sagten die beide wir sind Gottgläubig!
00:35:49: Und da guckte die vollend jäger selber an.
00:35:57: Und dann guckte die auch mal so, und in der Klasse gucken sich einige so an.
00:36:05: Dann kam ich nach Hause nach der Schule und da habe mich zu meiner Mutter gesagt, Mutter was ist das eigentlich?
00:36:12: Ich merke jetzt zwei Neue in der klasse.
00:36:15: Die sind nicht katholisch oder evangelisch, die sind in Gott glaube ich.
00:36:21: Da sagte meine Mutter Karl Du gehst am besten runter zurück, Oma.
00:36:27: Die Oma kann nicht mehr sagen!
00:36:30: Ich... ich kann dir doch nichts zu sagen!
00:36:35: Kann er da werden?
00:36:36: Dann bin ich so Oma.
00:36:37: in Jahren!
00:36:38: Habe ich der Oma das auch so erzählt, dann drehte die sich, ich stand wieder am Ofen, drehte sie sich umsetting.
00:36:48: Die sehen ja nix!
00:36:50: Ich geb das mal wirklich wider!
00:36:52: Die sehen Ja Nix!
00:36:53: Da zieht Nazis!
00:36:55: Da musste ich Ganz feestvoll nachnimmt.
00:37:00: So wie ich das jetzt... Verstehen Sie?
00:37:05: Ich verstehe die Aussage mit dem Gott, glaube ich nicht.
00:37:08: Also... Aber Fitna wird als Gott gesehen?
00:37:11: Ja!
00:37:12: Mit dem Gott glaube ich... Ich lese gerade dieses Buch von dem Gott Götz Ali.
00:37:16: Ja klar.
00:37:17: Und da wird es drin erklärt und zwar gottgläubig bedeutete dass die ähm also Gott das sollte eigentlich der Führer sein.
00:37:27: Er wanderte ja immer, ob er von Gott außerwählt ist oder selber Gott ist.
00:37:31: Genau!
00:37:32: Da seht ihr auch ich lerne was Neues.
00:37:34: Ich habe mich schon als Teenager so umfassend mit der Geschichte des Dritten Reichs befasst.
00:37:39: aber den Begriff Gottgläubig das hab' ich auch zum ersten Mal gehört in diesem Interview und dementsprechend war ich überrascht.
00:37:49: Aber dieser politische Druck, den haben wir...habe ich als Kind sehr, sehr stark empfunden.
00:37:58: Vor allen Dingen weil zu Hause die Großmutter dann nicht was Radio, es gab ja kein Fernsehen.
00:38:05: Radio, da kamen die Nachrichten... Dann sagte meine Großmütter, mein Großvater saß dann Kopfhände und Trank aus einem Urstadt zusammen.
00:38:18: Mein Großvatter hatte so eine Kaffeetasse.
00:38:22: Eine sehr große also?
00:38:23: Ja das erchte man Meine Großmutter immer der Soderpot zu.
00:38:31: Ja, hat da oben so einen braunen Rand dran.
00:38:36: Und mein Großvater trank den Kaffee todesverachtend bis zum Ende immer.
00:38:43: und dann stand da unten so ein Rest drin und er joss die Großmütter aus, hielt die Kaffeetasse unter der Wasserleitung und stellte ihm die wieder hin.
00:38:56: Und ich habe ihm dann wieder einen Kaffee ein.
00:38:59: Und mein Großvater war Zigarrenraucher, der rauchte Zigaren.
00:39:05: Das wurde natürlich auch immer weniger.
00:39:08: Es gab ja keine Zigare mehr, er bekam da noch von bekannten Zigaren geschenkt die wo Beziehungen nach Holland oder so hatten.
00:39:19: aber jedenfalls der Opa saß denn da und las Den wässerschönen Beobachter.
00:39:27: Und laß meiner Großmutter aus dem Wässerschönbeobachtervor vor.
00:39:33: Die li, hörte sich das an und dann sagte die mit dem Kopf so zu ihm gewandt was er dafür gelesen hat ist Audio-Lore.
00:39:43: Was war mit dem Radio?
00:39:48: Ja pass auf, der krieg ich hier immer weiter.
00:39:55: Meine Großeltern hatten das Schlafzimmer im Erdgeschoss, neben der Küche und dem Ladengeschäft.
00:40:10: Und meine Großmutter hatte im Schlaf Zimmer Innenladen!
00:40:17: Die konnte man so fächerartig für Fenster machen... und einen Riegel drauf machen, da war der Fenster von Iln geschlossen.
00:40:28: Also keine Außenladen!
00:40:30: Und meine Großmutter hatte am Kopf ihres Bettes nachts Komöchen stehen und dahinter grenzte dann das Fenster zum Hof.
00:40:43: Diese Innenlade war immer zu.
00:40:45: Das ist mehr als Junge schon aufgefahren.
00:40:48: Die war immerzu.
00:40:51: Ich schickte meine Rufsmutter mich rein, ich weiß nicht über was.
00:40:58: Etwas holen an ihrem Natzkonsert schon nach und dann denke ich komisch.
00:41:06: Ich hörte so einen Summen, dann habe ich den Vorhang, war vorsichtig weggezogen.
00:41:13: Da stand da ein Radioirret von Siemens zum Radioirrett, eine Autosrevolution damals nicht mit Kopfhörern.
00:41:23: Und dann habe ich mir die Kopfhörer auf ihr Set.
00:41:27: Das kannst
00:41:27: du bedenken, ja?
00:41:28: Und dann hängen die Kopfhöre... Hier ist London!
00:41:37: Sie höre Nachrichten und anstatt Schleunigwürde.
00:41:42: Es war Thomas Mann auch, ne?
00:41:44: Ja, ich habe nichts gesagt.
00:41:46: Ich hab das für mich sparen.
00:41:50: Nur nachher ... Meine Mutter sagte, um Gott es will er nicht!
00:41:58: Die Oma wird erschossen.
00:42:03: Das war in der Tat, da stand die Todesstrafe drauf.
00:42:06: Um Gott das will nur nichts sagen und haben auch nicht gesagt.
00:42:11: Und deswegen, sie war immer besser informiert.
00:42:15: Die wachten mit Bombenangriffen.
00:42:17: Dann hieß es dann das und das, so ein Flugzeug in die Flache.
00:42:22: Da sagte ich, das stimmt nicht!
00:42:24: Sie sind da und dahin in die flachen.
00:42:28: So fuß ich hin aber ich streiche das mit.
00:42:32: Und sie hat den ganzen Krieg immer für uns gesagt wenn ihr einen Juden auf der Straße seht... Die Stern tragen.
00:42:49: Und zwar hier auf der Bosse, engenett auf die Kleidung hatten wir.
00:42:55: Nichts sagen, sagten sie.
00:42:58: Nicht Jodlen-Tachssagen aber nicht anböbeln oder so.
00:43:04: Denn die Nazis bübelten die ja an und nachher sah man ja gar keine Hunde mehr, waren alle im Kanzett.
00:43:13: Ja, das ist keine jungen Medi-Lebene.
00:43:15: Ich würde sagen, dass es hier gewesen wäre, vielleicht bis zu zweiundvierzig.
00:43:21: Dann begann es ja mit der
00:43:23: Masse von Nichtum?
00:43:23: Ja, dann fangen die an mit der Attastrophe.
00:43:26: Aber meine Großmutter wusste etwas von Dachau!
00:43:30: Die hat von Anfang an gesagt, dann kommen wir auch noch nach Dachow.
00:43:36: Also ich will nicht... Dachov war erst in Deutschland.
00:43:46: Das war das so.
00:43:48: Ja, und in der Schule auf dem Gymnasium hatten die Lehrer Warn zum Teilpartei mich wieder.
00:43:58: Da wusste ich ja sofort, da musste nicht vorhin nachdenken, dann dachte ich nie was her.
00:44:03: Und dann bekam ich in der dritten, in der Quarta hieß es doch damals, bekam Ich die zweite Fremdsprache und da konnte ich wählen zwischen Latein- und Französisch.
00:44:16: Nun hatte ich als Messdiener in der Kirche immer nur Latein gebetet.
00:44:27: Und meine Patentante hatte mir dann aber mal eines Tages ein Messbuch geschenkt, Schott hieß das benannt nach einem Benediktina Ordensmann, der hat dieses Buch herausgegeben und in dem Schott Stand Latein und Deutsch.
00:44:50: Und daher habe ich da immer Positivität, auch als Messdiener, und habe dann immer verglichen... ...und dann sage ich dann immer D und Pro und so weiter.
00:45:05: Ich habe in der Schule gedacht, Französisch, Proteste mit Französischen von Latein wissen schon einiges.
00:45:14: Messe Latein!
00:45:16: Und dann habe ich auch zweite Frank-Sprache-Lattei schon.
00:45:20: Dann kriegten wir einen Lateinlehrer von einer anderen Schule, Dr.
00:45:27: Kummer war das und in dem Schuh die Raune hieß es denn ja, der ist Arztphilologe!
00:45:38: Das ist eigentlich kein Lehrer für unsere Schule, ne?
00:45:42: Also er hießet so für unsere Schulen.
00:45:46: Und der Dr.
00:45:47: Gummewallen, hochbegabter Mann, lehrte uns nicht nur Latein, er lehrt uns auch Hintergrundwissen.
00:45:59: Ich erzähle das mal als wir das Wort Ratio vornamen.
00:46:04: Ratio!
00:46:05: Da sagte er, Ratio heißt Verstand und Vernunft, sagte er.
00:46:13: Und zwar... Der Verstand ist das was ihr im Kopf habt?
00:46:19: Und die Vernunft ist das, was der Geist Gottes erscheint.
00:46:25: Also wo der Mensch sich auch vom Tier unterscheidet und so weiter, dass man rational denken kann... Das erklärte er uns alles!
00:46:39: Nicht das bloße Worte übersetzen.
00:46:42: und so kam das bei hunderten Worten vor.
00:46:48: Der war hochinteressant.
00:46:50: Und auch griechische Worte erklärte er uns, zum Beispiel da wurde man von irgendeiner Art was von Radio röhre gesagt und in der Radioröre gibt es eine Anode und eine Kathode, ne?
00:47:05: Und dann sagte er anodos.
00:47:08: das ist Griechisch sagt er Herr Anodos die Elektronen nehmen den Weg nach oben.
00:47:16: zur Anode Katteldress ist der Abwäsch zur Kartone.
00:47:22: Deswegen heißt die Karton, wer ist der abwächelt?
00:47:25: So erklärte er uns alles verschiedene Dinge.
00:47:28: Hydrost zum Beispiel Wasser.
00:47:30: Das wusste ich längst vorher das ein Hydrant auf der Straße eine Wassernahmestelle war.
00:47:37: Das hatte wir uns alles längst erzählt aber mit hier mit.
00:47:43: Hydros heißt Wasser.
00:47:44: Ein Hydrologer ist einer der sich Was so beschäftigt?
00:47:49: Und so war das.
00:47:51: Also ein unwahrscheinlich guter Lehrer.
00:47:56: und dann habe ich irgendwann von jemand einen Tipp bekommen, der sagte, er ist straffersetzt worden.
00:48:05: Der war lateinlehrer also als Philologe am Schillergenasium in Köln und ist straffer setzt worden wegen seiner politischen Einstellung.
00:48:18: Da wusste man, warum es ging.
00:48:22: Also ein Sprachnicht den Machthabern
00:48:24: seiner Meinung?
00:48:25: Ja, der hat irgendwie im Lehrerkollegium, wo das ja für überall Willkommen in den Ozeansten.
00:48:34: Das war überhaupt den Oceansten!
00:48:37: Das wurde auch im Elternhaus immer gepredigt.
00:48:42: Ihr dürft nirgendwo was sagen.
00:48:44: Es sind immer Leute da... die das weitergehen und sagen Herr Lehrer, ich weiß fast.
00:48:55: Und so sind wir den ganzen Krieg über erzogen worden aber wir haben unseren Glauben behalten meine Schwester auch unsere Familie.
00:49:08: Wir sind weiter zu Kircheagen Obwohl das missfiel dieser Kameradter aus Nachbarschaft Der hatte noch drei männliche Geschwister.
00:49:27: Die sind alle, wie soll ich jetzt was sagen?
00:49:35: Zu Pflichtdiensten eingezogen worden.
00:49:37: Aber die sind alle nicht an der Front gekommen.
00:49:42: Meine Großmutter hatte das auch wieder im Blick.
00:49:48: Meine Grossmutter hat das im Blick und sagte dann diese Lumpen... Dieser Lumpenhund, das wird alles hängen.
00:49:57: Wie saht er sie noch immer?
00:49:59: Das wird alles an der Johann-Belsbergstrasse hängt.
00:50:08: Und ich weiß noch gut in dem letzten Kriegsjahr musste mein Vater zum Pflichtdienst.
00:50:19: Mein Vater war ja noch Bäckermeister.
00:50:21: Mein Vater war freigestellt aber... freigestellt auch, weil mein Vater einen Herz fehlert.
00:50:29: Und in den letzten Monaten stand das so auf der Kippe.
00:50:37: Mein Vater sollte in Buchheim ... Da war eine Wohnfabrik, sollte mein Vater als Backmeister hin.
00:50:49: Und mein Vater ist da auch zwei Wochen hingegangen.
00:50:54: Da war mein Großvater ganz allein in der Backstube.
00:50:58: Und da musste mir auch, ich weiß noch gut... Da hab' ich auch abends mit geholfen Schwachsfot.
00:51:06: Das Schwachfsfot war ein Brot was lange backt also mit großer Hitze.
00:51:13: das gekörnte Brot braucht länger als Weißfot oder so weiter an Hitze.
00:51:18: und dann habe ich dem Großvater abends noch geholfend das Brot aus dem Ofen holen Und mein Vater musste da, ich meine zwei Wochen ist er weggegangen.
00:51:28: Dann kam der Kamerad aus dem Dings und dann hat mein Großvater gesagt zu ihm Will, wenn du dich jetzt nicht drum kümmerst, dann mache ich den Boot so.
00:51:44: Ich kann das nicht mehr erleben.
00:51:47: Das hätte dann einfach gemacht.
00:51:52: Mein Vater kam dann wieder zurück.
00:51:58: Das war heftig, das war wirklich heftig.
00:52:01: Aber was die Brüder für Macht hatten und ich weiß noch, der Ortsgruppenleiter wohnte in der Piccolomini-Straße.
00:52:14: Das Haus vergesse ich nicht!
00:52:18: Der wohnte an der Picolomini Straße.
00:52:21: Das war so ein sympathischer Mann wenn man den so sah.
00:52:26: Der trat auch sowieso in der Öffentlichkeit nicht hin.
00:52:29: Da waren so paar Kameraden, die liefen immer durchs Dorf wie ich ihnen das sagte mit der Britscheshose, mit Stiefeln und Kamaschen und Schirmelzeneu und so weiter.
00:52:48: Und das war ... Die hatten schon... Also man glaubt dann ja auch wenn Leute noch mal für die letzten eingezogen.
00:53:02: Ich weiß noch gut, wie die letzten eingezogen worden sind.
00:53:06: das ging wirklich auf biegen brechen.
00:53:11: da war hatten wir wohnt er hier um der ecke herrns stürers.
00:53:19: herrn stüres war kuppe spät und herrnd stürs war bei kd im U-Boot-Motorenbau.
00:53:30: Da baute der die Kraftstoffzuleitung und diese Sachen an, da muss ich noch erzählen.
00:53:36: Und der Herrn Stürres war auch feierstellt.
00:53:40: Und Herr Stüres kam auch zu uns in den Backstuben und in eine Familie mit rein.
00:53:46: Der arbeitete auch schon mal so Kleinigkeiten, Reparaturen machte er bei uns am Backrufeln und so.
00:53:53: Überall sind ja Leitungen wo Wasser nur schleift.
00:53:59: Der Jurist war auch so.
00:54:00: Und der Jurist kam eines Tages und da brachte er so ein Kupferkesselchen mit, so einen Kupferkessel mit und dann dazu so eine Schlange, kupferschlange und dann wurde die Raunt bei uns auch, da machen wir höchstgeordnet und dann Fliegeralarm essen.
00:54:25: Ich hatte keine Ahnung, was das ist.
00:54:28: Aber ich hatte beobachtet... Wir hatten im Garten zwei Quetschenbäume und die abgefalmen Quetscheln.
00:54:36: Die sammelt mein Vater, tat ihn in eine Tonne und setzte ihm das Wasser an.
00:54:43: Und dann fing er auf einmal, konnte es da rochen.
00:54:48: Das war alles schnappseln?
00:54:50: Ja noch nicht schnappsel.
00:54:56: In der eine Nacht, wo wir Fliehallarm hatten, wohnt das Gerät.
00:55:00: Dann kam der Dürrers rüber und dann ... Theohäse.
00:55:08: Das wurde Herrn Stürrs.
00:55:12: Da kamen die Herren Stürs auch.
00:55:14: Wir mussten alle uns rausverhalten bis Fliehallarm war.
00:55:19: Und da wohnte das Gerait in Betrieb.
00:55:22: Das war ein Autoclav.
00:55:26: Das ist lieber Witz.
00:55:30: Also schnappst du?
00:55:32: Schnapp zu branden, ne?
00:55:38: Erzähl mal von der Marie-Marie Müllfahrtkür mit dem Flieger, die zerstört worden ist... Ach so!
00:55:47: Ja, ich muss jetzt von der Kriegsentwicklung her sagen.. Die Luftangriffe wurden immer schwerer und Als die Amerikaner und die Engländer in der Normandie im Juni, vierundvierzig landeten, da merkten sie habe ich als Kind empfunden wie das irgendwie auch bei diesen Kameraden.
00:56:20: Wie soll es
00:56:22: sich umdenken?
00:56:25: Unruhe auslösten.
00:56:26: In Delbruck kennen Sie die Kaserne.
00:56:29: in Delbrucks Auf der linken Seite, wenn sie nach Dörrburg reinfahren ist ja links die großen schönen Krieger.
00:56:38: Das war ein Gaternli an den Nazis gebaut und da war ein Flak-Regiment drin.
00:56:46: Und die Flak war zum Teil hier um Kölner rum verteilt für die Fluchabwehr, für die fliege Abwehr und ihr nur weiter selber, sie wissen hochweiter krankenhausen.
00:57:02: Ja das
00:57:03: weiß ich weil ich schon leider mal dahin musste.
00:57:05: Das ist nicht persönlich aber... Stellen
00:57:06: Sie sich das Hochweiter Krankenhaus weg!
00:57:10: Und auf der großen Fläche war eine Flaggpatrie mit vier Geschützeln.
00:57:17: Wenige Schütze aussah.
00:57:20: Eine Umwallung aus... Erde.
00:57:29: Und mittendrin steht das die Schütz und an der Seite in einigen wurde das Personal, das die Schutzpersonal.
00:57:37: Die hatten schon mehrere Flugzeuge abgeschossen.
00:57:45: Nach dem Juni wurde alles etwas anders.
00:57:50: Ich schätze mal so dass die Amerikaner und die Engländer im September-October schon in Frankreich und in Belgien Luft, also Fliegerhaushalt stand ja
00:58:05: auch
00:58:06: schon
00:58:07: kurz vor Aachen.
00:58:09: Ja nachher Feldflughefen hatten und dann wurden die an der Luftangriff immer dreißig, immer heftig am hellesten Tag Florondi.
00:58:28: Aber in Ostseim, wo heute das mehrmehr kranker noch steht war auch ein Flieger.
00:58:39: Da waren Fliegers und die ganze... Wo die Siedlung neuer... Die Adenauer-Siedlung müsste ich vorstellen.
00:58:49: Neubrück war Flugfeld aber die Amerikaner und die Engländer haben dieses Fluchherd so bombardiert dass nachher keine deutschen Flugzeuge mehr landen oder starten konnten.
00:59:07: Ich sage ja, die anderen verwohnen immer intensiver.
00:59:11: ich bin einmal zur Schule gefahren das muss noch im September gewesen sein da kam auch wieder so einen tiefen Griff und die Autobahnbrücke über die A-Drei flacht.
00:59:26: ihnen etwas.
00:59:29: Benutze ich oft das?
00:59:30: Ja, und an einem dieser Kuppen war eine ... ... die Schossen schon mal auf die Tiefe hier rauf.
00:59:50: Und an dem Tag, in der Erzähle bin ich zur Schule gefahren... Flee-Angriff, da habe ich das Rad hingeworfen und bin an der Seite bei Schlapperer Straße runter.
01:00:09: Und haben mich in die Büsche geschraubt.
01:00:13: Die schossen dann auch auf die Stellung drauf – die Amerikaner und das sind so was als Fluchtzeuge waren!
01:00:24: Haben Sie schon mal von einer Leitdinge gehört?
01:00:27: Ja, wir Esen saßen mit Freier beim Rücken
01:00:29: oder so.
01:00:29: Doppelruf war das ein amerikanischer, ganz gefährlich.
01:00:33: Fluchtzödel.
01:00:36: Die flogen hier immer zu vier und wenn die dann irgendwo etwas gesehen hatten, kamen sie runter... Also
01:00:46: so Jagdbomber-Rustigen?
01:00:48: Ja.
01:00:49: Aber gefürchtet.
01:00:53: Ich will mal gucken.
01:00:56: Irgendwo auch nochmal ein Buch.
01:00:57: Das sind alle der Fluchtzelder.
01:00:59: Da war es ja ab und über.
01:01:01: Wir haben das alles Im Sinn, wir kannten die ja auch alle.
01:01:05: Wir wussten auch im Meer hinter dem... Da ist ein Amerikaner runtergekommen und da sind wir guckend gejungen.
01:01:17: Und da waren noch keine deutschen Soldaten zu bewachen oder keine Polizei.
01:01:28: Und das Flugzeug war keinerlei.
01:01:31: Ich war ein Ander, ein Thunderbolt oder so was von hat.
01:01:35: Und da saß der tote Pilot noch im Cockpit rum drin, und dann habe ich auf dessen Hand geguckt.
01:01:47: Das haben wir vorsparen zusetzt muss man sagen.
01:01:51: Also ich den toten Pilot im Cockpot sitzen da... Der saß so als wenn er schlief.
01:02:00: Das waren so heftige Eindrücke.
01:02:03: Ja, ja.
01:02:04: Könnte
01:02:07: es reichen?
01:02:07: Da war ich vierzehn, ne?
01:02:09: Das muss so um die Zeit gewesen sein... Also das war so.
01:02:14: und dann passierte Folgendes, Vorsparen!
01:02:18: Da war dann auch wieder ein Bomberverband der Flug hier durch und die hatten jetzt Begleitflugzeug dabei und dann schossen sie bei der Flagg und dann ist einer runtergejagelt gezielt auf eine Stellung.
01:02:35: Eine Bombe abgeworfen und die ist in die Stellung rein, in eines dieser Geschützstellungen je Jahr.
01:02:43: Die waren alle Mausel tot!
01:02:45: Und für die steht an der Ecke hier Neufelerstrasse und Schnellberger Strasse.
01:02:54: da ist ja so ein kleiner Hauptkreiser.
01:02:59: Müssten Sie mal gucken?
01:03:00: An der Seite stehen Gedenksteien.
01:03:03: In Neubrück gibt es, glaube ich auch so was für Flakhelfer.
01:03:05: In Neubebrück ist etwas anderes Vorsprachs passiert.
01:03:09: Da waren Flakhelfer auf dem Fluchhafen.
01:03:13: Die haben da gearbeitet.
01:03:16: Das war ein Schüler der Gymnasien.
01:03:20: Siebzehn oder ab sechs sind wir unsen Flakhhelfer und die sind in so einem Unterstand gelaufen.
01:03:32: Da ist eine Bombe gefahren, hat die verschüttet.
01:03:34: Die sind erstickt da dran.
01:03:37: Ganz vorsprachlich.
01:03:38: Fünf oder sechs Flakhelfer von Gymnasien hier im Reichzeichen.
01:03:45: Das haben wir alles so miterleben.
01:03:49: Das war schrecklich!
01:03:52: Und dann sind wir ja auch... Wir hatten im Haus einen Luftschutzkeller draußen.
01:04:05: Vor dem Kellerfenster waren so zwei Steinblöcke aufgeschichtet.
01:04:11: Es ist alles gemacht worden, ne?
01:04:14: Und im Keller selber an der Kellertür zu diesem Keller war eine Holzdür.
01:04:22: die konnte man so zumachen und das sollte wahrscheinlich für Gas oder so sein aber die waren nicht dicht Militärbetten.
01:04:39: Das haben wir alles hier schenkt, also geschenkt bekommen, ne?
01:04:47: Zwei Militärebetten übereinander, wisst ihr's wie die... Ja so
01:04:51: Bankbets,
01:04:52: ja.
01:04:55: Wenn Flieh Alarm kam, dann standen wir sofort auf einem Voralarmar, stehen der aus, zohlen uns Kleidung an und gingen runter in den Keller Und dann konnten wir in den Wetten weiterschlafen.
01:05:19: Das hat erst bei Nachtfader, also kamen die nur nachts, die Engländer und ich sagte ja schon im Juni ist er vierundvierzig nachdem sie gelandet waren.
01:05:35: da ging das gehen der luftlich richtig los her und Dann sind wir manchmal zwei oder dreimal am tag runter in den Keller.
01:05:46: Und nachts wieder, auch wieder in den Kälern und dann vielen.
01:05:53: am vierzehnten Oktober, vierundvierzig passierte Folgendes.
01:06:02: Morgens war kurz Flieger Alarm und da war irgendwas gewesen.
01:06:09: und dann kam mein Vater und sagte mein Vater die Müllheimer Brücke ist beschädigt worden.
01:06:15: Da ist heute Morgen ein einziger fliegender Engländer, der hat Bomben geworfen und das Seil muss verletzt sein.
01:06:27: Da bin ich mit meinem Bruder Willi, sind wir nach Müllamie fahren.
01:06:33: Und da war folgendes... Die Müllamer Brücke war... Wir sind mit den Fahrrädern rauf zugefahren.
01:06:42: und etwa wo der erste Pilot stand Da standen Fältjäger oder die Fältschendammerie.
01:06:54: Hier hieß es später, Kettenhunde.
01:07:00: Autos durften nur noch Motorräder und Fahrräder über den Wolken fahren.
01:07:06: Und dann konnte man oben sehen wo das Seil über den Pilon geführt wurde.
01:07:12: An der Seite war das angesplissen.
01:07:15: Können Sie sich
01:07:16: vorstellen?
01:07:17: Ich stand
01:07:17: so in die Räder.
01:07:21: Für mich als Kind war das hochinteressant.
01:07:26: Dann sind wir nach Hause fahren und dann gegen zehn Uhr kam wieder Fliegeralarm, aber da war mehr los über Müllein.
01:07:35: Und dann kam sofort wieder die Nachricht, die Müller-Mabröcke ist.
01:07:42: Dann bin ich mit dem Willi-Sympher wieder nach Müllheim gefahren.
01:07:47: Und dann waren die Pilonen so und der ganze Brückenkörper, der lach so im Rhein drin unter die Fahrbahn geborst und dann grogelbte da das Wasser durch.
01:08:04: Also Brücke war dann wichtig zu stören?
01:08:05: Ich glaubten sie mir!
01:08:06: Da sind meine Tränen hier gekommen, also statt ihr Seelen haben wir.
01:08:10: Da hab' ich bei mir gedacht... Den Krieg können wir wirklich nicht mehr verwenden.
01:08:16: Dazu eine Begegnung mit meiner Großmutter, als wir in Russland einmarschiert sind.
01:08:30: Das war einen Vierzig im Sommer.
01:08:34: Am Morgen, wenn wir zur Schule gingen, ging immer ein Stück durch die Backstube Über den Hof, wenn wir über den Hof das Haus verließen, links hat die Oma die Küche.
01:08:54: Und die Omas wollen ja immer da amantieren.
01:08:57: und dann habe ich auch zu meiner Großmutter gesagt, Oma hast du heute Morgen Nachrichten schon gehört?
01:09:05: Ja!
01:09:05: Hast du gehört dass wir in Russland jetzt einmal schiessen und so weiter und so.
01:09:11: Dann dreht es sich so um und sagt sie Sie hat immer Gatschen zu mir gesagt.
01:09:20: Jetzt haben wir den Krieg verloren!
01:09:22: Ich sag auch immer, der Krieg ist nicht verloren.
01:09:24: Wir sind überall mit der U-Bahn.
01:09:26: Da sagte sie, Hitler macht den gleichen Fehler als Napoleon gemacht hat.
01:09:34: Den Krieg können wir nicht mehr gewinnen.
01:09:37: Das hat mich nicht mehr
01:09:39: losgelassen.
01:09:39: Das kann ich jetzt nicht... Faktengerecht nachvollziehen.
01:09:43: Ich glaube, an dem Tag hat Goebbels der Reispropagand am Minister seinen Tagebuch geschrieben.
01:09:48: Ha!
01:09:48: Das ist der gleiche Tag wo wir in Russland einmarschieren wie eine Poja?
01:09:52: Ich erzähle hier nicht ganz Unsinn präzise gesehen ein bisschen.
01:09:57: Goebbles hat tatsächlich sein Tagebuch beschrieben.
01:10:00: Wir sind ja hier mit einem paar Tagen Unterschied fast genau am gleichen Zeitpunkt in Russlands Einmarschied als in einer Poja.
01:10:06: Also ganz falsch ist diese Aussage hierbei nicht.
01:10:11: Ja
01:10:12: Mit einer Vorhersehung,
01:10:14: ne?
01:10:14: Ja.
01:10:17: Das hat die so wie eine Wassagerin zu mir gesagt und das hat mich bis zum Kriegsende nicht mehr loszulassen.
01:10:26: Und dann kamen ja die einzelnen Stufen und dann vielen ja immer Soldaten oder Leute aus unserem Bekanntenkreis, die nicht mehr zurückkamen.
01:10:39: Der Vater meiner... Mein Schwiervater ist bis heute in Russland, in Polen vermisst beim Rückmarsch.
01:10:52: Bis heute vermisst.
01:10:53: die Einheit ist aufgeregelt worden.
01:10:57: Aber rote Kreuz und alles Müllschlier haben wir eingeschautet.
01:11:03: es ist nicht festzustellen wo er ab hier blieben lässt.
01:11:08: das war schon heftig.
01:11:10: Ja, auch so gespielt ist das.
01:11:16: Und dann sind wir wie gesagt an dem Morgen wieder zur Müllheimer Brücke und haben diese Entdeckung da gemacht.
01:11:23: Die Müllhammer Brücke war für uns hier im Rechtsreinig die ECS-Ninzehundertneunzwanzig in Betriebvielerren.
01:11:32: Mein Vater erzählte, er war immer stolz darauf als Holweider, dass Holweide Mühlheim einen eigenen Reihenübergang hatten.
01:11:42: Jetzt können Sie sich vorstellen, was das für uns für ein Gefühl war?
01:11:46: Die Mönchelammer Brücke war ja die erste, die in die Tiefe gejagelt ist.
01:11:51: Die anderen sind ja viel später zu Teil hier nur durch Pioniere gesprochen worden.
01:11:59: Die wollen Zollerbrücke zum Beispiel.
01:12:01: So ein Wahnsinn!
01:12:03: Wir haben den Dom damit sogar schwer beschädigt.
01:12:08: Das war schon heftig.
01:12:12: Jetzt wollte ich Ihnen erzählen, das war an dem vierzehnten Oktober.
01:12:18: Am fünfzehn Oktober gab es wieder Sonntagsfliegeralarm und da war alles heftig rum.
01:12:30: Und jetzt will ich wieder sentimental werden.
01:12:35: wir haben im Luftschutzgeller gebetet wenn es so schlimm wurde Und da war ein Ibet, das hieß Maria Breite-Mantraus macht Schirm und Schirm für uns daraus.
01:12:48: Lass uns darunter sicherstehen!
01:12:50: Ich meine wir haben es ja gut überstanden.
01:12:53: aber wenn eine Bombe ins Haus reingeschlafen wäre die alle hier auch die Holz stecken dann ging sie in den Bomben so durch wie ein bisschen Keller nicht.
01:13:03: Ja das wussten wir auch.
01:13:05: Und ich habe noch einen Erlebnis.
01:13:09: Mein Vater war ein sehr mutiger Mann, auch nach einem Tagesangriff.
01:13:14: Da fiel eine Brandbombe.
01:13:19: Sie kennen die Elternhäuser.
01:13:21: Jetzt wird es wieder gemacht worden!
01:13:23: Dann ist das meine Zeit noch nicht gemacht worden.
01:13:26: Kennen sie dieses Brand?
01:13:28: Ja, klar.
01:13:30: Und da lacht bei uns auf nach einem Flurreingriff... eine brennende, zischne Brandbomber auf dem Bratgebel drauf.
01:13:40: Aber die Funke, die Zore natürlich...
01:13:43: Also ein halber Blünzgänger quasi?
01:13:45: Ja, ein Haberbecher.
01:13:47: und da habe ich meinen Vater bewundert.
01:13:49: Da hat er einen Kartoffelsack genommen, sich um die Arme genommen, hat das Ding genommen.
01:13:58: an einer Seite brannte den nicht, da war sie wohl glücklich mit Heiß wahrscheinlich und hat die auf dem Hof überhofft.
01:14:06: Und jetzt passiert vorgeles, wir hatten auf dem hof so ungefähr hundertzehntender Brickett für den Backofen zu ans Voraus liegen und da ist sie doch in die Falle und dann fielen die Brickette.
01:14:23: viel nicht anzubrennen aber anzugucken verstehen Sie?
01:14:28: Da war dann im Nu hatte man das um Ostern so eine Stelle Da schmort er dazu.
01:14:34: Ja, der Wasser drauf hießt und dann nützt er nichts.
01:14:37: Sand haben wir da geholt!
01:14:39: Wir hatten immer einen Sandhaufen zum Spielen noch auf dem Hof.
01:14:42: Haben wir das Sandhoffe gekippt?
01:14:44: Und da ist sie ausgegangen, ne?
01:14:46: Das wollte ich Ihnen sagen, das waren so Erlebnisse, die gegen ... Wie haben wir gesagt, mein Lieberalter, wenn die Brandpumpe auf das Dach gefallen wäre... Da hätte ich im Flamm nicht standen, da sind die Häuser hier abgebrannt.
01:15:04: Ja das war die Taktik!
01:15:05: Aber an dem Sonntagmorgen muss ich Ihnen erzählen.
01:15:08: Vorsparenangriff.
01:15:10: und anschließend kamen wir hoch und da hießet... ...die Kirscheraden-Vortreffer bekommen.
01:15:21: Und dann bin ich mit dem Willi sofort wieder mit dem Fahrradzimmer dahin gefahren.. ..und da waren die Kirschtüren schweren Eischentüren larn draussen Vor den Eingängen, rausgerissen und so weiter.
01:15:37: Also da musste in der Kirche ja jetzt passiert sein.
01:15:41: Der Luftdruck.
01:15:42: Und dann sind wir in die Kirchereien gegangen... ...und dann war eine Kirche ein großer Kalkquarm.
01:15:52: Die ganzen Deckenkonstruktionen in den Seidenschiffen, das ist drei Liter hier.
01:16:03: Baselika, drei Schiffchen.
01:16:07: Die Deckenkonstruktionen mit aus Draht und dann verputzt
01:16:15: usw.,
01:16:16: die lachen alle unten.
01:16:19: Und vorne sah ich unseren Altenpastor durch den Damm.
01:16:24: Überall lacht Kalkputz.
01:16:28: Dann war ein Läkel-Querschefenster.
01:16:32: Da war die Bomberreihe gegangen und zwar muss so gekommen sein, die Bombe.
01:16:38: Und es dann explodieren hat im Inneren diese verheerende Wirkung jetzt eigentlich.
01:16:44: Und auf dem Altar... Der Altar war... der Altaraufbau, der Wasser aufs Holz, der war zerstört, da lachen wir auch immerhin um die Deckelkuppe über den Altar, die war auch runtergekommen.
01:17:01: Und da vorne war der Pass.
01:17:02: von der Pastor.
01:17:04: Dann sah der Pastor mich, da sagte er, egal, gehen wir in die Sacristalle, den Kaplan knoppt mit unserer Kaplan, der musste das ... ich weiß nicht, wo.
01:17:17: der sagte immer, Sanktissimum für die Allheilisten, ne?
01:17:22: Der musste das Alleihelste in ein Schwesternhaus bringen.
01:17:28: Das Tabanakel war ein Stahlschränkler, der war unversehrt.
01:17:32: Da lagen die Holztürmer so drumherum.
01:17:35: Das sah schrecklich aus!
01:17:37: Und dann bin ich rein in der Kristei und dann haben wir eine Verseelaterne angezündet, da bin ich mit dem Klapplager an den Autaillagern.
01:17:48: Dann hat er einen großen Kelch mit den Hochziehen rausgenommen.
01:17:56: Und dann sind wir zusammen in das Schwesternhaus hier.
01:18:01: Die Schwestern hatten eine schöne Kapelle mit Dabalaker und dann hat er das alles untergebracht.
01:18:20: Das habe ich auch in einem Bericht geschildert.
01:18:31: Bin ich auch ein WDR-Sympherweite in der Zahnur.
01:18:37: In der Akteinstunde, das war auch gewesen vor zwei Jahren.
01:18:42: Ja, also was war das?
01:18:49: Fragen Sie mich auch!
01:18:51: Ich
01:18:52: kann Ihnen natürlich... Wir können bis heute Abend selbst...
01:18:55: Ich habe da ein kleines Kind zu Hause aber wir können noch ein bisschen gerne sprechen.
01:18:59: Ich höre halt wirklich sehr gespannt zu weil Die Erinnerungen schwudeln, das ist ja auch schon verdammt lang her.
01:19:07: Ja, aber diese Erlebnisse, das müssten Sie mir glauben... Da denke ich heute wieder drüber nach, wenn ich den Krieg mit der Ukraine zähre.
01:19:22: Ja
01:19:22: klar, kann ich dir vorstellen?
01:19:24: Ich will Ihnen noch etwas erzählen.
01:19:27: Wir sind dann wie Lufthansa-Kräfte so ganz heftig worden.
01:19:35: im Oktober.
01:19:38: Da kam, sagte mein Vater, ich könnte nicht mehr weiter hierbleiben.
01:19:46: Das geht so mir nicht weiter.
01:19:49: Als die Müller im Bahnhof war zerstört... Achso!
01:19:54: An dem Morgen wie die Kirche zerstörten worden ist, da ist noch ein Vortreffer an der Johann-Welsbergstrasse in den Vorortbahnen.
01:20:07: Da standen die Reise so in der Luft.
01:20:10: Das ist ja bei Bombenangriffen.
01:20:13: Zum Himmelchen haben sie geragt?
01:20:14: Ich
01:20:15: sag's nur, weil ich die Handbewegung nicht
01:20:20: sehe.
01:20:21: Dann bin ich auch guckend gejanger und dann sagte meine, wo sollen wir hin?
01:20:32: Und dann fiel meiner Mutter ein... meine Patentante hier, der das Haus hörte.
01:20:41: Die war im Sauerland und zwar die hat Zeit ihres Lebens bei ihrem älteren Bruder, bei unserem Onkel Willi in Krefeld.
01:20:53: Der hatte eine Zuckerwarenfabrik, Kammel-Fabrik haben wir immer gesagt hätte.
01:20:58: Und die waren auch zerstört und wir wussten dass sie im Sauerland, Friedeburg wieder bei Verwandten untergekommen worden.
01:21:08: Und dann hat mein Vater Kurze, fünfzehn mitgemacht.
01:21:14: an einem Morgen, das war glaube ich ein Dienstag, sind wir los zu ohren.
01:21:23: Taschen und Koffer wie Kinder.
01:21:27: und meine jüngste Schwester... Ich hatte eine jüngte Schwester die war dreiundvierzig geboren, Euro Nachkömmlinge.
01:21:35: Die war dann gut ein Jahr alt Ein Jahr alt.
01:21:40: Die hatte meine Mutter so gepackt und das regnete, dann sind wir nach Derbrück gezogen in der Derbrücke Bahnhof.
01:21:50: Da fuhren noch einen Zug ab nach Röhrsrat.
01:21:55: Dann sind wir von da mit dem Zuch nach Rösrad gefahren Und in Rösrad stand ein Zuch, der sollte nach Olpel fahren.
01:22:11: Als wir loszuzusinnen, war es noch so hauptdunkel.
01:22:16: Dann kam schon wieder Fliegeralarm und dann sah ich auf in die Leitlingshaut wieder in der Luft.
01:22:22: Da musste ich auch schon wieder was losfahren.
01:22:25: Und dann sind wir alle in Röhrsrad in der Bahnhof rein und daher ist der Zug tatsächlich abgefahren.
01:22:32: Nun war das Problem ja bei den Dampfloks.
01:22:36: Die Flier brachen sicher nur nach der Rauchfahrt zu.
01:22:40: Trafen sie immer, war immer was kaputt.
01:22:46: Aber wir sind noch ein bisschen nach Aupe gekommen und in Aupe mussten wir umsteigen – nach Attendorn!
01:22:54: Das wussten wir.
01:22:56: Und dann sind wir auch nach Atterndorn gekommen und meine Mutter mit der Klärschen und die Anime, wie wir auch von den Anime da waren... Die waren ja fünf Jahre immer jünger als ich.
01:23:12: Ich war dann vierzehn, wo die Anime neun war.
01:23:17: Wir haben alle mit getragen und immer wieder Fliegeralarm zwischendurch.
01:23:22: Und immer wieder flogen die Kameraden da oben rum.
01:23:27: Also das war schrecklich der Tag!
01:23:31: Und dann sind wir abends schon düster in Friedeburg tatsächlich angekommen Und sind in Friedeburg auch untergekommen.
01:23:45: Sind bei einer, eigentlich hätten die uns nicht unterbringen dürfen und da muss ich sagen... Da war der Ochtsruppenleiter.
01:23:56: Der wurde zwar Ochtsgruppenleiter aber er war ihm sein Erinnerung Nicht-Ochtsrupenleiter!
01:24:05: Und hier die Verwandten hat eine Apotheke Und der Apotheker kannte auch zu den Leiteren wieder Jod.
01:24:13: Und dadurch stimmte meine alten Frau bei der Frau Hengsbach in einem Haus untergekommen, da wohnte unten eine Familie Laube aber die erste Etage hatte nur die alte Frau Hensbach und die war alter Frau Hingsbach, war achtzig Jahre alt, aber aktiv.
01:24:32: Die haben uns dann noch aufgenommen und wir sind dann durch Jod untergekommen.
01:24:42: Nach vierzehn Jahren in Schmallenberg habe ich das Gymnasium weiter besucht.
01:24:49: Ich musste dann morgens zwei Stationen mit der Eisenbahn.
01:24:56: Es war eine Nebenstrecke, aber eine Reisbahn im Nebenstreik.
01:25:01: Und da ist uns auch wieder zweimal passiert, dass sie fliegen und da blieb der Stehen dritte.
01:25:10: Vermutlich bemüht er sich, drehte den Dampf ab.
01:25:13: Aber wenn der Dampflok stehen bleibt nicht schwer, da geht das Ackermannventil auf.
01:25:19: Das Sicherheitsventil raus.
01:25:21: Da geht auch pfff!
01:25:23: Der Knall.
01:25:24: und dann guckt da wie... Auch wieder so eine Weißroberrofer raus.
01:25:27: Aber jedenfalls ist auch zweimal auf dem Weg aus dem Zug raus als Schüler in den Graben und wieder.
01:25:37: In Spallenberg kamen wir dann der Zug vor dem Zähl, vor sieben.
01:25:43: Die Fahrzeit bis in Spallenbach waren zehn Minuten oder wieviel.
01:25:48: und dann wurde die Schule begann um acht Uhr.
01:25:52: Dann durften wir im Restaurant von einem Bahnhofsrestaurant, beim gepflegten Bahnhoffsrestaurat uns hinsetzen.
01:26:06: Es wurde dann saumäßig kalt.
01:26:09: Zauerland hat die Temperaturen wie die Eifel, also es wurde dann so saumässig kallt und da kam ich dann nur für die Schule noch hier arbeiten.
01:26:18: Und anstatt vorne auf der Straße stand ein Straßenschild.
01:26:24: durch das Schwallenbeisch lief eine Bundesstraße durch in der Stundköln, hundert sieben, dreißig Kilometer.
01:26:31: Da habe ich Arzthaft überlegt.
01:26:33: Ich hab in Zauerland ... in Friedebusch nicht heimische geworden, muss ich sagen.
01:26:44: Obwohl die allen nett waren und so... Ich bin auch da wieder messdiener geworden mit dem Willi.
01:26:51: Und auch in der Schule, die Lehrerinnen und Lehrern, die waren alle nett.
01:26:59: Aber ich habe immer einen Beirat.
01:27:02: Ich hab manchmal auf uns im Bett gedacht, mich jetzt geht's noch!
01:27:07: Und dann schild die hundert und sieben, dreißig Kilometer.
01:27:09: Die sah ich jeden Morgen an der Hand.
01:27:11: Dann habe ich mir gedacht, kannst du das?
01:27:14: Wie viel brauchst du denn da zuvor?
01:27:17: sie ist,
01:27:17: weißt du nicht?
01:27:18: Sonstige Ideen kommen einem dann immer.
01:27:21: Ja, und dann ging da die Sache aber auch weiter.
01:27:25: am sechsten März, am achten März fiel die Rehmariner Brücke.
01:27:35: Da sind fünf Viertelstunden.
01:27:37: Hier oben!
01:27:38: Und dann kam auf einmal Schoss... die amerikanische Flak nach Fredeburg schreien.
01:27:44: Die ganzen Häuser waren alles Fachwerkhäuser, die brannten ab bis auf den Socken drauf.
01:27:53: und dann wussten wir es gab einen Luftschutzkeller.
01:27:57: da sind auch vorher gewesen.
01:27:59: haben sie angeguckt?
01:28:00: das war ein ehemaliges Schieferbergwerk was ausgekoffert war.
01:28:07: Da war vorne in Eingang Wie ein großer Dom.
01:28:12: Aber es war alles gut, prima.
01:28:16: Alles Klasse!
01:28:18: Aber es tropfte.
01:28:22: Und dann sind wir da mit Kind und Gehirn... ...und noch natürlich hundert andere Leute fangen da drin in dem Luffelskala mehr zu sehen.
01:28:38: Da haben wir vier oder fünf Tage und in der Zwischenzeit sagte meine Mutter Man könnte nicht mehr ins Haus holen, sondern ein paar Woldecken.
01:28:51: Dann habe ich gesagt ja, bin ich mit dem Willi losgezogen und dann hingen wir unser Hauslach an der Peripherie ziemlich weit am Hof dran.
01:29:06: Die Straße rauf jagen, da waren rechts und links tote deutsche Soldaten.
01:29:15: auch von Flieger, vom Tiefliegern getroffen und schrecklich wieder.
01:29:23: War wieder so eine Erkenntnis.
01:29:26: Und dann mussten wir... Achso!
01:29:29: Muss ich Ihnen noch erzählen?
01:29:30: Dann bin ich da noch in den Volksturm gekommen.
01:29:33: Ich bin am ersten, am siebten September bin ich vierzehn geworden.
01:29:39: Das wäre auch meine Frage gewesen was war das Alter?
01:29:41: Bin ich da zum Volkstorm gegangen?
01:29:44: Mussten wir auch wieder antreten?
01:29:46: Und der Chef von dem Volksturm war auch Truppenleiter.
01:29:51: Aber er nahm das selber nicht so ernst, das merkte ich.
01:29:56: und dann sind wir aber vom Pfustor viel zu.
01:30:00: Dann waren da geschälte Tannenfischenstemme.
01:30:11: Und dann haben wir rechts und links, wo sie in Zahimi wieder geworden... Also, hier zwei oder drei Senkreische und da sollten die Balken reingeschieben werden, dass die Amerikaner dann nicht reinfahren konnten.
01:30:36: Aber dann die Amerikane sind über Wirtschaftswege gekommen und reingefahren.
01:30:47: Dann musste der Volksstuhl die Balkenmede wegmachen.
01:30:52: Da hat es alles wieder abgebaut, aber ich war dann mehr mit den... Das habe ich schnell erfahren.
01:31:02: Wir waren in dem Keller drin also im Luftschutzkeller und dann ging auf einmal die Tür auf.
01:31:11: da stand zwei Amerikaner im Raum.
01:31:17: Ich weiß das heute noch Die hatten Helme an und über die Helmen so Netze.
01:31:25: Und die Deutschen haben ja immer die Gewehre nach unten gehalten, ne?
01:31:30: Und die holten die Gewehr nach oben, kamen rein und sagten, huspege ich nicht!
01:31:39: Und melden sie sich keiner.
01:31:42: Und da wurden auch Lehrer oder so weiter drunter... Ich wusste von einem Vater der da war.
01:31:51: Der war eine Mission gewesen.
01:31:53: Der war auch im Luftschutzkaliment drin, der hat mit Sicherheit auch Englisch gesprochen und hat sich nicht gemerkt.
01:32:01: Da ging er so weiter in die Gruppe rein, sagte er nochmal, who speaks English?
01:32:08: Anywhere here speak English!
01:32:12: Und dann habe ich zu meiner Mutter gesagt, hör mal, ich stand doch englisch, soll ich mich melden?
01:32:19: Selbst meine Mutter.
01:32:26: Aber meine Tante Maria hier von der Stadthaushalbe, die war ja auch mit dabei.
01:32:33: Und dann habe ich mich auf die Zeichen, komm' an!
01:32:37: Dann kam der direkt auf mich zu und nahm mich so am Arm und nahme mich mit.
01:32:43: Da fing die Tante Marianne zu schreien, da hatte sie sich aber nichts dran gestört, handelte mich mit raus.
01:32:51: stand draußen ein Schieb und er sagte, der die Schiebe... Ach so im... Ja einer fuhr ja in den Schieben.
01:33:03: Und der andere, der sagt zu mir, come on we go to the military government!
01:33:08: Und dann sind wir durchs Dorf gefahren.
01:33:12: Das ist jetzt Friede Busch warne Stadt, durchs Stadtgefahren rauf.
01:33:17: Und was meint ihr wohl?
01:33:19: Neben unserem Haus stand so So ein schönes Willenarty ist hier bald.
01:33:25: Da waren die schon drin.
01:33:26: Das Offiziers Casino-Casio?
01:33:28: Und da sind sie in dem Handelmister mit drei Jähnungen und dann saß es da, ja der konnte vielleicht sechzig sein.
01:33:41: Ich weiß nur noch, er hatte die Schuhe im Tisch also der saß so und das hätte zu mir... Und dann fragte mich so, da sagte wo ich herkomme und habe gesagt dass es kein Sauerländer wäre sondern dass wir evakuiert von Korn hier wären mit der Familie usw.
01:34:08: Da sagte er zu mir Schatz!
01:34:12: Bist du für uns Stahlmensch?
01:34:17: Kannst du eine Jahre Schulängel schaffen werden?
01:34:20: Dann habe ich ihm dazu gesagt... Bitte?
01:34:24: Er hat das auch Deutsch?
01:34:26: Nein, er hat Englisch.
01:34:28: Aber ein anderer, der saß dabei... Ich weiß nicht, gut.
01:34:33: Der hieß ... war ein Lutenit!
01:34:37: Der hieß Schubach.
01:34:39: Und
01:34:39: der sprach Fließen-Deutsch.
01:34:41: Das waren deutsche Amerikaner.
01:34:44: Ein Wanderer
01:34:45: ja.
01:34:45: Ein wanderer, ne?
01:34:47: Der sagte dann zu mir... Hab mich direkt mit Karl angeredet.
01:34:51: Er sagte, Karl wirk wirklich... Du könntest für uns arbeiten.
01:34:56: Hast du Lust, was zu machen?
01:34:58: Ja, sagst du, wenn ich blende, dann geht das okay, sagte er.
01:35:04: und dann habe ich vier Wochen für die Amerikaner und habe da Zeugschläge bekommen.
01:35:11: Das zeige ich Ihnen gleich mal.
01:35:13: Die haben mir auch ein Zeugschläschen geschrieben, dass sie es gemacht haben.
01:35:17: Das war das erste Erlebnis mit denen ... Die haben wir immer Sachen für Kindermitte gegeben Apfelsinen und Schokolade und so Sachen.
01:35:29: Ziretten kamen ja den Fahrer, ich rauchte ja nicht.
01:35:33: Und
01:35:35: dann höre ich dann so mit dazu.
01:35:37: Ich bin dann mehr auf die Dörfer gefahren und habe dann da gedolmetscht zu den Bürgermeistern in den Dörfern.
01:35:48: Die hatten alle noch einen Bürgemeister.
01:35:51: Das war eine schöne Zeit!
01:35:52: Und dann sind die Appezuren.
01:35:57: Nach drei Wochen sind die Weitere Zoren.
01:36:04: Und dann kamen andere Amerikaner da hin und für diese habe ich auch noch gearbeitet, und dann kam mein Onkel mit dem Pkw und hat meinen Bruder und mich nach Köln
01:36:21: geholt.
01:36:22: Und das war exakt am zwanzigsten Mai ist das gewesen!
01:36:27: Weil es ist so gut.
01:36:29: Und das ist der Tag, wo wir auch kapituliert haben.
01:36:31: Das war der neunte Mai?
01:36:34: Ja, vor dem neunten Mai.
01:36:38: Ah ja, stimmt!
01:36:39: Das habe ich noch der Handi Amerikaner sehr stolz gemacht und die Amerikanern, wenn ich mit denen fuhr dann den Handi im Wald immer jas weggenommen hat, dass er waren im Auspuff gelangt.
01:36:55: Da hab' ich eines Tages zu einem Fahrheiser Wofür meinst du das überhaupt?
01:37:00: Ich erwähnte, da wären noch Deutsche irgendwo, die sich da vorbei zahlen.
01:37:06: Und Gott!
01:37:06: Das will ich nicht in Deutschland mehr.
01:37:09: Ich wollte dann dabei hin und saß immer vorne neben ihnen.
01:37:16: Das war für mich schon unwahrscheinlich.
01:37:21: Ich war ja vierzehn Jahre alt.
01:37:23: Aber ich hatte eigentlich Reiche dafür haben die immer einen Konferentionslexik und ich habe auch Texte übersetzt.
01:37:35: Zum Beispiel, habe ich einmal eine Frage boren für die Bäumeister auf den Dörfern aufgestellt.
01:37:46: Da lautet zum Beispiel eine Frage, wo ist der Müllablatt?
01:37:55: Weiß ich schon hier, denn die Amerikaner waren ja furchtbar!
01:38:04: Nach den folgenden Worten sind wir aufgestanden und das Erdgeschoss gegangen.
01:38:07: Dort hat Karl sein kleines Arbeitszimmer, dort hatte er als Kopie sein Zeugnis herausgekramt.
01:38:14: Ich habe es dann abfotografiert aber während der Aufnahme völlig Vergessenes vorzulesen.
01:38:19: ich lese stil vor.
01:38:20: deshalb lese ich es euch jetzt mal hier erst auf Englisch vor.
01:38:25: Auch wenn es auf Deutsch übersetzt worden ist, habe ich die deutsche Übersetzung nicht abfolografiert.
01:38:29: Ich übersetze dann frei ins Deutsche, aber natürlich sinngemäß.
01:38:34: Military Government Was mir ein bisschen schwer macht das immer fehlerfrei beim ersten Mal zu lesen?
01:38:39: Das ist mit einer Schreibmaschine geschrieben.
01:38:40: Da sind Tippfehler drin und die Tippfehle muss ich überlesen.
01:38:44: Also da steht Auf Englisch Für euch History Nerds, ich muss euch nicht sagen was das für ein Tag ist.
01:39:04: Also wer da sonst Geburtstag hatte?
01:39:07: Er ist ein ersterbter, breiter und intelligenter und wunderschönes Mädchen.
01:39:18: Sein Job mit mir war effizient, obvielfühlig und fähig.
01:39:23: Ich habe ihn in jeder Weise bedenkt.
01:39:28: Wenn die Möglichkeit sich selbst präsentiert, kann ich dir helfen, den US-Fraktionen in der Zukunft John D. Copper für das US-Army zu unterstützen.
01:39:42: So, auf Deutsch übersetzt!
01:39:43: Transistar Prönausertunvierzig – alle die es betrifft.
01:39:48: Während unser Zeichner für rübergehen als Militärverwaltungsbeamter in Friedburg im Kreismisch oder tätig war, fungierte Karl-Mathar als botenjungen Dolmetscher für dieses Amt.
01:39:57: Er ist ein außergewöhnlicher kluger intelligenter und gut ausgebildeter Junge bei seiner Arbeit mit mir weit tüchtig gehorsam und zuverlässig.
01:40:05: ich habe ihn jeder hin sich als vertrauenswürdig empfohlen.
01:40:08: sollte sich die Gelegenheit ergeben glaube ich dass er den amerikanischen Behörden in Zukunft eine Hilfe sein kann.
01:40:15: Ja das war mein Gespräch mit Karl Matha der Mann, der den zweiten Berg Ringköln Holweide Live-Hautner miterlebt hat.
01:40:23: Ich danke seiner Tochter Beatrix mit der ich auch weiterhin noch einen guten E-Mail austauscht bin für das vermittelndes Gesprächs.
01:40:30: Ich hoffe ihr habt viel Erfahrung über diese Zeit und ja... ...ich liebe Zeitsohngespräche.
01:40:36: wenn ihr noch wen kennt, der ähnliches erlebt hat oder auch zu einer ganz anderen Epoche was zu erzählen hat immer her damit.
01:40:44: vielleicht lässt sich er
01:40:45: da ein Gespräch vereinbaren
01:40:47: würde mich freuen.
01:40:48: Ja und hab weiterhin eine schöne Zeit während meiner Sommerpause, ich bin ja bald wieder zurück.
01:40:53: Madadiot!